Integralhelme

Der Integralhelm ist die sicherste Nummer unter den Helmen. Er bietet den Rundum-Schutz, was auch die Unfallstatistik belegt.
So sind der Kopf und das Kinn optimal geschützt, dank steifer Verbindungen der Seitenpartien.
Der Integralhelm ist das ganze Jahr über zu tragen und das auf eine angenehme Weise durch die Innenpolster.
Beim Kauf muss unbedingt beachtet werden, dass er ein helles und kratzfestes Visier besitzt. Ein Getöntes sollte es nicht unbedingt sein, was bei Sonne helfen kann, ist bei der Dämmerung und in der Nacht durch Sichtbeeinträchtigungen von Nachteil.
Durch eine vorhandene Antibeschlag-Beschichtung wird bei feuchtem oder kaltem Wetter ein Beschlagen des Visiers verhindert.
Dank der Rundumkapselung liefert der Integralhelm wenig Wind- und Umweltgeräusche.
Der Nachteil zum Jethelm ist die wenig vorhandene Fahrtwindkühlung bei geschlossenem Visier. Auch für Brillenträger beim Auf- und Absetzen ist es teilweise ein umständliches Handling.

Die Reinigung

Wenn man unterwegs ist, z.b. an der Tankstelle und das Visier ist verschmutzt, hilft ein nasses Papier, welches man zum Einweichen während des Tankvorganges auf das Visier legt.
Das Papier ist auch schnell besorgt, denn an jeder Tankstelle gibt es Papier für die Ölkontrolle und Wischwasser. Ganz vorbildliche haben natürlich Helmreinigungstücher oder Brillentücher mit dabei.

Hat man etwas mehr Zeit für die Reinigung, baut man das Visier ab und reinigt es mit reichlich Wasser und einem weichen Lappen. Die beschlaghemmende Innenseite ist sehr empfindlich und bedarf eine schonende Reinigung. Bevor das Visier wieder angebaut wird, sollte die Mechanik mit etwas Silikonöl oder Vaseline eingefettet werden.
Für die Helmschale ist eine lauwarme Seifenlauge und ein Schwammtuch der beste Tipp. Wer möchte, kann Kunststoffreiniger nutzen. Und bei sehr hartnäckigen Flecken hilft oftmals Teerentferner.

Das Innenfutter

Sollte auch nicht vergessen werden. Von Zeit zu Zeit ist es sinnvoll dieses mit einer einfachen Seifenlauge aufzufrischen. Im Handel ist auch Helmpolsterreiniger zu bekommen, aber das ist nicht wirklich nötig. Wenn man keine herausnehmbaren Innenpolster hat, kann man auch den gesamten Helm in die Seifenlauge legen. Hierbei ist dann allerdings die Trocknungszeit zu beachten, der Helm brauch dann 2-3 Tage, um richtig durchzutrocknen.
Sollte man das Innenpolster nicht oft reinigen wollen oder können, empfiehlt sich eine Sturmhaube zu tragen. Diese hat den Vorteil, das z.b. kein Haarspray oder Gelreste an die Polster kommt. Auch das Make-up bei den Damen verunreinigt so die Innenseiten nicht.
Und eine neue Sturmhaube kostet weniger, als ein neues Helminnenpolster.