08.07.2014 11:25

Reifenwechsel


Natürlich gibt es nicht nur für Autos, sondern auch für Motorrad und Roller eine gesetzliche Mindestprofiltiefe. Diese liegt bei 1,6 mm. Allerdings sollte man diese nie ganz ausreizen, sondern die Reifen schon vorher wechseln. Ansonsten sind die Gripeigenschaften auf nasser Fahrbahn, bzw. bei schlechten Wetterverhältnissen nicht mehr gegeben.

In unserem günstigen Roller-Webshop kann der richtige Reifen schnell gefunden werden. Dies geschieht im Kayfinder über die Marke, dann die Modell Eingabe und im dritten Feld muss dann Räder und Reifen ausgewählt werden. Und schon sind alle vorhandenen Reifen und Räder aufgelistet und es muss nur noch die Richtige Wahl getroffen werden.

Die Reifen sollten ständig kontrolliert werden. Ein leichter, unachtsamer Kontakt mit der Bordsteinkante oder ein nicht gesehenes Schlagloch kann dem Reifen schon Schaden verursachen. Ist ein Reifenschaden entdeckt sollte nicht unachtsam und drauflos geflickt werden, denn nur ein Sachverständiger kann beurteilen, ob ein Reifenschaden repariert werden kann. Entweder also den befragen oder den Reifen besser austauschen. Auch der Abrieb ist ein Hinweis darauf, das der Reifen gewechselt werden sollte. Eine Abweichung im Abrieb haben häufig mechanische Ursachen und ein falscher Luftdruck.
Hat man einen langlebigen Reifen, welcher keinen Schaden genommen hat, die Mindestprofiltiefe nicht erreicht ist, oder der Abrieb in Ordnung ist, könnte man ihn jahrelang fahren: FALSCH.
Ein Reifen sollte nicht nur bei Schäden gewechselt werden, sondern auch, wenn das Alter erreicht ist. Ein Reifen sollte höchstens 5-6 Jahre gefahren werden, wenn keine weiteren Schäden vorhanden sind. Allerdings sollte diese Zeit nicht gänzlich ausgereizt werden.
Ist der Reifen gewechselt, sollte dieser keine zu starke Fahrweise (Beanspruchung) ausgesetzt werden. Denn erst nach 300 bis 500 Kilometer Laufleistung gilt ein neuer Reifen als eingefahren.



 

04.04.2014 14:39

Alle 2 Wochen den Luftdruck prüfen, sollte Pflicht sein


Nicht nur für Vielfahrer, sondern auch für Gelegenheitsfahrer ist die Überprüfung des Luftdrucks im Reifen wichtig. Gerade bei Jahreslaufleistungen von nicht mehr als 3000 Kilometer im Jahr stehen manche Maschinen hin und wieder wochenlang still. Wer es dann verschläft den Reifenluftdruck zu überprüfen, kann ganz schnell böse erwachen. Um das zu vermeiden, sollte der Luftdruckprüfer immer griffbereit sein.


Gerade im Schlauchlosreifen entweicht über die Felge immer eine geringe Menge Luft.  Auch über die Reifenventile können geringe Mengen Luft entweichen. Denn eine hundertprozentige Dichtheit ist über die Jahre nicht garantiert. Gerade das Vorderrad reagiert sensibel auf einen falschen Luftdruck. Dadurch nehmen die Lenkkräfte zu, die Stabilität und Lenkpräzision nehmen dann schnell ab.
Die Fahrsicherheit ist mit einem falschen Reifen Luftdruck gefährdet. Beachtet und wissen sollte man auch, dass beim Bremsen in Schräglage das Aufstellmoment anwächst und eine sichere Kurvenfahrt zur Schleuderfahrt werden kann.  Für den Geldbeutel ist es ein Kriterium, dann durch einen ständig falschen Luftdruck entsteht ein höherer Reifenverschleiß. Das heißt, Reifen kaufen, Reifen kaufen, Reifen kaufen.


Im Kalender dürfte somit alle 2 Wochen ein Kreuz für das Überprüfen des Luftdrucks stehen. Eine Investition in einen Luftdruckprüfer sollte getätigt werden und kann im Nachhinein günstiger sein, als ständiges Reifen kaufen, wegen dem falschen Luftdruck. Nicht immer hat man Lust und denkt dran an die Tankstelle zu fahren. Ein Luftdruckprüfer ist klein und passt somit in jede Tasche oder unter die Sitzablage und ist zu jeder Gelegenheit griffbereit. Es gibt Geräte für unter 100 Euro. Im Internet sind einige Testberichte zu finden, diese sollte man sich ansehen, damit die Richtige Wahl getroffen werden kann. Laut einer Motorrad Online Seite gibt es einen Test von Geräten für unter 30 Euro. Es wurden aber auch im Labor, sowie im Praxistest Luftdruckprüfer für über 100 Euro getestet. Diese konnten sich aber weder in der Genauigkeit und in der Handhabung von den dort vorgestellten unter 30 Euro Geräten absetzen.

Im Fazit sehen sie, dass die günstigen Luftdruckprüfer kaum Abstriche gegenüber den Teureren machen müssen. Daher ist für jeden Geldbeutel ein bisschen mehr Sicherheit dabei.