27.02.2015 16:03

Kein Auto, kein Motorrad - aber ein echter Flitzer


Eine Mixtur aus einer Supermoto und dem Porsche Boxster ist die neue Can-Am Spyder F3. Mit dem neuen Cruiserdreirad von Can-Am wird das Vorurteil aufgeräumt, das Dreiräder nur was für Warmduscher sind. Denn alleine das Design lässt jeden Kaltduscher vor Verzückung Beifallklatschen. Die Can-Am Spyder F3 punktet vor allem in der Cruiser-Fraktion. Die entspannte Sitzposition lässt sich individuell für eigentlich jede Körpergröße einstellen. Mt dem exklusiven U-Fit-System kann der Fahrer bei dem Spyder F3 den Lenker und die Fußrasten die Position passgenau einstellen. Der Hinterreifen ist ein echter 225er „Autoschlappen“. Bei maximaler Sicherheit ist die Fahrdynamik sehr hoch. So können auch Autofahrer in den Genuss von einer Motorradpower kommen. Die „Seifenkiste“ sprintet von null auf hundert in 4,8 Sekunden.


Der Fahrer sitzt voll im Fahrtwind, aber dank breiter Vorderachse behält das „Gespann“ steht einen sicheren Halt auf dem Asphalt. Aufpassen sollte man beim Ausweichen von Steinen oder Schlaglöchern. Das mittige Hinterrad vergisst man schon mal und so hoppelt man beim mittigen Ausweichen genau über den Stein oder durch das Schlagloch. Dem Fahrer steht ein ABS, das Fraktionskontrollsystem TCS, welches den ungezügelten Leistungsabbruch oberhalb der übertragbaren Antriebskräfte verhindert und das Stabilitätskontrollsystem SCS zur Verfügung. Die Verbindung aller Systeme ermöglicht dem Fahrer leichte Drittwinkel, welche doch schon hohe Kurvengeschwindigkeiten zulassen.


Für den Antrieb sorgt ein wassergekühlter 1,3-Liter-Dreizylinder-Viertakt ACE Motor von Rotax und hat 86 kW bzw. 115 PS. Das Drehmoment beträgt 130 Nm. Die „Seifenkiste“ hat ein Sechsganggetriebe (manuell oder halbautomatisch) und einen Riemenantrieb. Wem der charakteristische Dreizylinder-Sound zu wenig ist, kann im Zubehörprogramm den Akrapovic-Endtopf bestellen. Das Fahrwerk besteht aus Rohrrahmen und hat vorne einen Dreiecklenker mit Stabilisator. Hinten wurde das „Gespann“ mit einem Schwingarm mit Zentralfederbein ausgestattet. Ein fußbetätigtes, hydraulisches Dreischeiben-Bremssystem erhöht die Sicherheit. Vorne wurde eine Doppelscheibenbremse 270mm und hinten eine Einscheibenbremse 270mm eingebaut. Weiterhin gibt es eine elektromechanische Feststellbremse und ABS ist serienmäßig vorhanden. Die Messwerte liegen bei einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h, einen Verbrauch von 6,6l auf 100 km und eine Reichweite von 406 km. Alleine der Preis hat bei dem einen oder anderen eine Schmerzgrenze überschritten, denn der liegt bei 18.899 Euro.



 

08.07.2014 11:25

Reifenwechsel


Natürlich gibt es nicht nur für Autos, sondern auch für Motorrad und Roller eine gesetzliche Mindestprofiltiefe. Diese liegt bei 1,6 mm. Allerdings sollte man diese nie ganz ausreizen, sondern die Reifen schon vorher wechseln. Ansonsten sind die Gripeigenschaften auf nasser Fahrbahn, bzw. bei schlechten Wetterverhältnissen nicht mehr gegeben.

In unserem günstigen Roller-Webshop kann der richtige Reifen schnell gefunden werden. Dies geschieht im Kayfinder über die Marke, dann die Modell Eingabe und im dritten Feld muss dann Räder und Reifen ausgewählt werden. Und schon sind alle vorhandenen Reifen und Räder aufgelistet und es muss nur noch die Richtige Wahl getroffen werden.

Die Reifen sollten ständig kontrolliert werden. Ein leichter, unachtsamer Kontakt mit der Bordsteinkante oder ein nicht gesehenes Schlagloch kann dem Reifen schon Schaden verursachen. Ist ein Reifenschaden entdeckt sollte nicht unachtsam und drauflos geflickt werden, denn nur ein Sachverständiger kann beurteilen, ob ein Reifenschaden repariert werden kann. Entweder also den befragen oder den Reifen besser austauschen. Auch der Abrieb ist ein Hinweis darauf, das der Reifen gewechselt werden sollte. Eine Abweichung im Abrieb haben häufig mechanische Ursachen und ein falscher Luftdruck.
Hat man einen langlebigen Reifen, welcher keinen Schaden genommen hat, die Mindestprofiltiefe nicht erreicht ist, oder der Abrieb in Ordnung ist, könnte man ihn jahrelang fahren: FALSCH.
Ein Reifen sollte nicht nur bei Schäden gewechselt werden, sondern auch, wenn das Alter erreicht ist. Ein Reifen sollte höchstens 5-6 Jahre gefahren werden, wenn keine weiteren Schäden vorhanden sind. Allerdings sollte diese Zeit nicht gänzlich ausgereizt werden.
Ist der Reifen gewechselt, sollte dieser keine zu starke Fahrweise (Beanspruchung) ausgesetzt werden. Denn erst nach 300 bis 500 Kilometer Laufleistung gilt ein neuer Reifen als eingefahren.



 

29.05.2014 17:13

Piaggios Großstadtroller auf drei Rädern erklimmt die nächste Stufe


In Paris wurde Mitte Mai 2014 dem anwesendem Fachpublikum der neue Piaggio MP3 500ie vorgestellt. Paris wurde nicht einfach so ausgewählt, denn die Stadt gilt seit einiger Zeit als Ideal für Großstadtroller. Viel Stau und tägliche Warterei macht die Wahl, sich einen Scooter zuzulegen, recht einfach. Also warum nicht auch einen auf drei "Beinen". Für schlechtes Wetter gibt es zum einen die richtige Kleidung aber auch eine leicht anzubringende, durch Klippverschlüsse, Spritzschutzdecke.


Gegenüber dem Vorgänger des neuen MP3, wurden bis zu 80 Prozent des gesamten Rollers überarbeitet. Mit dem heutigen Roller erhält man ein stylisches und großzügiges Cityjet mit vielen Features. So gibt es mehr Platz für Fahrer und den Sozius. Unter der Sitzbank wurde der Stauraum optimiert. Der Fahrer erhält alle wichtigen Informationen über seinen Scooter durch die ausgeklügelte Cockpitgestaltung mit seinen Rund- und Digitalanzeigen. Auch mit einer USB-Schnittstelle in Kombination mit der optional erhältlichem PMP (Piaggio Multimedia Platform) glänzt die Wiedergebrt des 3-Rad Rollers. Im Rennsport verwendet man dafür den Begriff Telemetriedaten. Somit ist der Piaggio für alle HI-Tech-Verliebten ein schönes Gefährt.


Der verbaute Motor ist laufruhig und mit zwei unterschiedlich wählbaren Mappings ausgestattet. Mit dem ECO Modus kann der verbrauchsbewusste Fahrer bis zu 15 Prozent Kraftstoff einsparen. Für die Sicherheit sorgt ein 3-kanaliges ABS mit ASR in Verbindung mit der neuen Fahrwerksabstimmung. Wer eine Start/Stopp Automatik jetzt erwartet muss leider enttäuscht werden. Diese ist beim Piaggio MP3 500ie nicht zu finden. Da ein Scooter im Stadtverkehr eigentlich permanent in Bewegung ist, im Gegensatz zu einem PKW, wurde auf dieses Feature verzichtet. Zumindest noch bei diesem Modell.


Somit ist und wird der MP3 eine ernst zu nehmende Alternative gegenüber dem PKW. Da ist sich die Fachpresse ziemlich einig. Allerdings lässt sich Piaggio dieses Wissen auch gut bezahlen. Ein Schnäppchen ist der MP3 500ie sicher nicht. Für das Modell "Sport" ohne ABS-ASR muss man schon 9.390 Euro ausgeben. Wer darauf nicht verzichten möchte, muss für das Modell "Sport ABS-ASR" 9.790 Euro bereithalten. Weiterhin gibt es auch die Business-Reihe, welche mit gleichen Preisen auf dem Markt kommen werden.



 

02.05.2014 18:51

Frühling, Sommer, Sonne und die Schwalben kommen


Immer wieder sehe ich eine Schwalbe. Nein, keinen Vogel, sondern der Kult-Roller aus dem Osten. Und es werden wieder mehr.
Neben dem Trabbi, der Simson als Moped, der MZ als Motorrad ist die Schwalbe ein Kleinroller, welcher zu DDR Zeiten in Suhl gebaut wurde. Heute wirkt die Schwalbe, neben den modernen Rollern, wie ein Gefährt aus einer anderen Zeit.


Das Grundkonzept geht auf die 50er Jahre zurück und verfügt heute über einen entsprechenden Kultfaktor und das nicht nur in der ehemaligen DDR.
Die Schwalbe wurde von 1964 bis 1986 in 3 Generationen gebaut. 
1964-1967 war es die KR 51, von 1968-1980 wurde die KR 51/1 und von 1980-1986 die KR 51/2 gebaut.

Es gab stets einen Grundtypen und einen Grundmotor. Dieser besitzt nur 3 Gänge, reibungsgedämpfte Federbeine und bescheidenes Licht (15 Watt). Ab 1980 gab es schon 25 Watt. Typische Farben waren, orange, pastellgrün und das bekannte Schwalbe-Blau. Ab 1984 wurden die Schwalben in saharabraun oder ockerbraun produziert. 
Von 1964 - 1971 wurde der Grundtyp mit einer Handschaltung gebaut.


Das erste Sondermodell, die KR 51/1 S hatte eine Halbautomatik und kam 1971 auf den Markt. Hier musste man nicht kuppeln, sondern konnte mit der Schaltwippe die Gänge wählen. Es ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, die Beschleunigung ist langsamer, aber man kann dafür sehr entspannt durch den Stadtverkehr knattern. Weiterhin kann das Modell mit verchromten hydraulisch gedämpften Federbeinen punkten. Das Modell wurde von 1971 - 1977 in Olivgrün und von 1978-1980 in Kirschrot gebaut. Dieses Sondermodell gilt als Geheimtipp unter den Liebhabern.

Natürlich hat die Schwalbe auch Geschwister. Es gab schließlich eine ganze Vogelserie. Die Schwalbe wurde am häufigsten und längsten gebaut und ist somit das bekannteste Modell.
Der Mockick-Bruder ist der "Star", technisch sind die Modelle identisch, sie unterscheiden sich nur in der Mokick-Optik. Gebaut wurde der Star von 1964-1975. 

Der große Bruder ist der "Sperber", den gab es von 1966-1972. Der hat einen größeren Motor und schafft 75 km/h. Hier zu beachten, das der richtige Führerschein vorhanden ist.
Von 1972-1975 wurde der Sperber dann als Habicht weitergebaut. Er wurde auf 60 km/h gedrosselt und war somit Autoführerschein-tauglich. 

Der kleine Bruder war der "Spatz", gebaut von 1964-1970. Dieser hatte nur 1 Sitz und 2 Gänge und schaffte die 50 km/h.



 

04.04.2014 14:39

Alle 2 Wochen den Luftdruck prüfen, sollte Pflicht sein


Nicht nur für Vielfahrer, sondern auch für Gelegenheitsfahrer ist die Überprüfung des Luftdrucks im Reifen wichtig. Gerade bei Jahreslaufleistungen von nicht mehr als 3000 Kilometer im Jahr stehen manche Maschinen hin und wieder wochenlang still. Wer es dann verschläft den Reifenluftdruck zu überprüfen, kann ganz schnell böse erwachen. Um das zu vermeiden, sollte der Luftdruckprüfer immer griffbereit sein.


Gerade im Schlauchlosreifen entweicht über die Felge immer eine geringe Menge Luft.  Auch über die Reifenventile können geringe Mengen Luft entweichen. Denn eine hundertprozentige Dichtheit ist über die Jahre nicht garantiert. Gerade das Vorderrad reagiert sensibel auf einen falschen Luftdruck. Dadurch nehmen die Lenkkräfte zu, die Stabilität und Lenkpräzision nehmen dann schnell ab.
Die Fahrsicherheit ist mit einem falschen Reifen Luftdruck gefährdet. Beachtet und wissen sollte man auch, dass beim Bremsen in Schräglage das Aufstellmoment anwächst und eine sichere Kurvenfahrt zur Schleuderfahrt werden kann.  Für den Geldbeutel ist es ein Kriterium, dann durch einen ständig falschen Luftdruck entsteht ein höherer Reifenverschleiß. Das heißt, Reifen kaufen, Reifen kaufen, Reifen kaufen.


Im Kalender dürfte somit alle 2 Wochen ein Kreuz für das Überprüfen des Luftdrucks stehen. Eine Investition in einen Luftdruckprüfer sollte getätigt werden und kann im Nachhinein günstiger sein, als ständiges Reifen kaufen, wegen dem falschen Luftdruck. Nicht immer hat man Lust und denkt dran an die Tankstelle zu fahren. Ein Luftdruckprüfer ist klein und passt somit in jede Tasche oder unter die Sitzablage und ist zu jeder Gelegenheit griffbereit. Es gibt Geräte für unter 100 Euro. Im Internet sind einige Testberichte zu finden, diese sollte man sich ansehen, damit die Richtige Wahl getroffen werden kann. Laut einer Motorrad Online Seite gibt es einen Test von Geräten für unter 30 Euro. Es wurden aber auch im Labor, sowie im Praxistest Luftdruckprüfer für über 100 Euro getestet. Diese konnten sich aber weder in der Genauigkeit und in der Handhabung von den dort vorgestellten unter 30 Euro Geräten absetzen.

Im Fazit sehen sie, dass die günstigen Luftdruckprüfer kaum Abstriche gegenüber den Teureren machen müssen. Daher ist für jeden Geldbeutel ein bisschen mehr Sicherheit dabei.



 

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