13.06.2012 18:07

Farbige Tachobeleuchtung


Heute geht es in unserem Blog mal wieder um das Tuning, genauer gesagt um ein optisches Tuning mit möglichst einfachen Mitteln. Zuerst möchten wir darauf hinweisen, dass es sich hier nicht um eine professionelle Anleitung handelt, sondern um einen Tipp, wie man möglichst kostengünstig und mit wenig Zeitaufwand ein optisches Tuning der Tachobeleuchtung erreicht. Gleichzeitig weisen wir aber auch auf andere, möglicherweise professionellere, Möglichkeiten hin.

So, dann öffnen wir mal die Trickkiste:
Die Beleuchtung bei den verschiedenen Tachovarianten wird im Normalfall durch LEDs erzeugt. Und hier kommen wir auch dorrest zu den verschiedenen Möglichkeiten. Variante 1 ist das Einfärben der LEDs, Variante 2 ist das Auswechseln der LEDs, was aber nur für Personen infrage kommt, die elektronisch einige Erfahrung haben.
Wir möchten nun beide Varianten kurz erläutern und die Arbeitsabfolge beschreiben.


Demontage

Der Tacho, bzw. der Instrumentenblock ist meist recht schnell ausgebaut. Der Lenker ist nicht um Weg, die Verkleidung muss meist auch gar nicht, oder nur teilweise im Bereich des Lenkers/Scheinwerfer demontiert werden. Dann benötig man nur das richtige Werkzeug um die Schrauben zu lösen und entfernt die Steckverbindungen der Elektrik. Jetzt sucht man sich ein ruhiges Plätzchen, entfernt die Abdeckung (sofern man dies nicht schon getan hat) und hat die Innereien der Instrumente vor sich.


Die LEDs

Man sollte jetzt schon die LEDs erkennen, welche sich meist als kleiner Kasten mit einer herausragenden Birne darstellen. Natürlich sind diese je nach Modell anders platziert, aber sie sind da irgendwo und man kann sie sicher erkennen. Wichtig ist, dass man hier nicht alle LEDS färbt oder austauscht, sonst ist plötzlich alles bunt, man sollte schon die LED(s) für die Tachoanzeige finden und nur diese bearbeiten.
Jetzt kommt die Entscheidung, färben oder auswechseln. Wer sich mit Elektrik auskennt, benötigt jetzt keine große Anleitung, man lötet eine LED ab, lötet die neue dran und das war es, viel gibt es hier nicht zu sagen, außer, dass dies wirklich nur von Personen durchgeführt werden sollte, die wissen, was sie tun.
Die andere Möglichkeit ist die Färbung der LED. Hier gibt es speziellen Lack/Farben, sogenannter Glühlampen-Lack oder auch Glühlampen-Tauchlack. Auch hier gibt es nur wenig zu sagen, man nimmt einen Pinsel, trägt den Lack auf und lässt ihn gemäß der Anleitung trocknen. In dieser Zeit kann man zum Beispiel mal wieder die Verkleidung reinigen, den Auspuff und einige Motorteile polieren, oder auch einfach Däumchen drehen, ganz wie man mag.


Fertig

Wie man sich denken kann, war es das auch schon, die LED wird wieder eingesetzt, die Abdeckung wieder montiert und zurück mit dem Tacho/dem Instrumentenblock an seinen Bestimmungsort. Die Schrauben müssen alle wieder ordnungsgemäß festgezogen werden, die Steckverbindungen der Elektrik sollte man auf keinen Fall vergessen, sonst bleibt es dunkel und dann war es das auch schon. Glückwunsch, die Tachobeleuchtung erstrahlt nun in der neuen Farbe, dieses optische Tuning ist abgeschlossen.



 

09.05.2012 11:41

Unterbodenbeleuchtung anbringen

Viele Rollerfahrer sehen im eigenen Scooter mehr als ein reines Fortbewegungsmittel. Daher wird getuned was die Kiste hergibt, warum sollen denn nur Autofahrer ihre Karren optisch aufmotzen und die Leistung tunen…
Das Tuning verläuft ja bei jedem Fahrer anders, je nach eigenem Geschmack wird optisch getuned, indem neue Teile angebaut werden, alte Teile ausgetauscht werden und kleine Elemente wie Schrauben, Aufkleber und Deckel gegen Styling-Parts ausgetauscht. Der andere Tuningbereich liegt im technischen Bereich, hier sind die Möglichkeiten ja auch sehr vielfältig, vom reinen Leistungstuning des Motors bis zum Einbau eines Sportstoßdämpfers oder eines Sportauspuffs.
In diesem kleinen Bericht möchten wir uns mit einem Teil der optischen Tuningmöglichkeiten beschäftigen: Der Unterbodenbeleuchtung.

Einige der Leser werden jetzt sicher einen AHA-Effekt erleben und sich evtl. denken "Daran hab ich ja noch gar nicht gedacht", was einfach daran liegt, dass man eine Unterbodenbeleuchtung vielleicht mal an einem Auto sieht, aber wirklich sehr selten an einem Roller. Sicher liegt das auch an der Zulassung im Straßenverkehr, dort ist das Fahren mit dieser Art Beleuchtung nämlich nicht erlaubt, aber dafür haben wir ja einen Schalter, der solche Tuningparts nur außerhalb des Straßenverkehrs aktiviert und die Zuschauer zum Staunen bringt.


Der Einbau

So, kommen wir mal zum Eingemachten, dem Einbau. Keine Angst, auch wenn es sich um einen Teil der Elektrik handelt, ist der Einbau recht einfach, sofern man auf die Styling-Parts aus unserer Elektrik-Abteilung zurückgreift, doch dazu gleich mehr.
Das Einbauen einzelner LEDs, mit oder ohne selbst gebauter Fassung ist natürlich möglich, doch darauf möchten wir hier nicht näher eingehen, wer sich für diese Möglichkeit interessiert, findet entsprechende Anleitungen im Internet. Es sei nur so viel gesagt, es werden neben den LEDs auch noch passende Widerstände benötigt, die korrekt angeschlossen werden müssen und natürlich vor Kurzschlüssen und Nässe geschützt werden müssen.

Der Einbau gestaltet sich recht einfach, mit den passenden Bauteilen (mehr dazu gleich) ist auch der Anschluss an die Batterie sehr einfach. Je nach Größe und Anzahl der LEDs sucht man sich ein oder mehrere Stellen am Unterboden an die die Bauteile angebracht werden sollen. Hier wäre es eine Möglichkeit die Bauteile unter den Boden zu kleben/schrauben, oder aber die Bauteile im Inneren des Scooters zu montieren und nur die LEDs durch den Boden scheinen zu lassen (Löcher bohren). Welche Möglichkeit bevorzugt wird, muss jeder Scooter-Fahrer selbst entscheiden. Viel mehr gibt es zum eigentlichen Einbau nicht zu sagen, denn die entsprechenden Bauteile haben natürlich eine Anleitung beigelegt, wie der Anschluss an die Elektrik geregelt wird, sodass wir hier auf diesen Bereich verzichten möchten.

Und jetzt kommt die Überraschung von Scooterkay.de. In unserem günstigen Online-Shop haben wir zum Beispiel 2 Bauteile, die sich bestens für eine Unterbodenbeleuchtung eignen. Dort hätten wir einmal die LED-Panels in verschiedenen Farben und Größen und zum Anderen LED-Silikonstrings in verschiedenen Farben. Einfacher kann der Einbau eigener LED-Beleuchtung nicht sein, als mit diesen Bauteilen. Beide Bauteile sind in der Elektrik Abteilung im Bereich Beleuchtung-Styling zu finden.


LED-Panel

Die LED-Panels in unserem günstigen Roller-Online-Shop sind in verschiedenen Farben und Größen erhältlich. Das Panel wurde speziell für den Ausseneinsatz gefertigt, ist 100% wasserdicht und bieten eine sehr kleine, kompakte Bauweise. Obwohl die LEDs recht klein sind, haben sie eine sehr hohe Leuchtkraft und bei der von uns angebotenen neuen Version wurden die Oberflächen leicht angeschliffen um eine noch größere Lichtstreuung zu erreichen. Diese Panels eignen sich auch hervorragend um Luftschächte oder andere kleine Ecken eines Scooters durch Beleuchtung in Szene zu setzen.


LED-Silikonstring

Der große Vorteil der Silikonstrings liegt in der Flexibilität, sowohl des Gesamtstrings (dieser ist ja aus Silikon und daher sehr biegsam), als auch in der Technik, denn der String kann beliebig gekürzt und verlängert werden (durch Aneinanderreihen). Natürlich sind auch die Silikonstrings für den Außeneinsatz gefertigt und zu 100% wasserdicht.


Fazit

Wie man sieht, sollten durch diese Bauteile eigentlich alle Ängste bei einem Tuningvorhaben im Elektrobereich verschwunden sein. Der optische Effekt ist schlichtweg gesagt "der Hammer" und wird viele Zuschauen und/oder Freunde sicher beeindrucken.

Viel Spaß beim Einbau einer Unterbodenbeleuchtung an einem Roller.



 

28.03.2012 13:25

Der Saisonstart

Frühling - Saisonstart

 

 

 

Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt auch wieder das große Kribbeln. Wenn man den Roller über Winter eingemottet hat, freut Mann oder Frau sich jedes Jahr aufs Neue auf den Saisonstart.
Aber bevor die erste Tour gestartet wird, sollten beide ihren Motorroller, den Scooter, die Vespa nach dem 10 Punkte Plan durchchecken. Dies dient nicht nur der Langlebigkeit des Rollers, sondern auch der eigenen Sicherheit.

 

 

 

 

10 Tipps für den Saisonstart


1. Die Batterie

Wenn diese über den Winter ausgebaut wurde und in der Zeit regelmäßig nachgeladen, dann braucht man die Batterie nur wieder einbauen. Ansonsten muss sie jetzt erst geladen werden. Es wird destilliertes Wasser benötigt, dieses bis zur angegebenen oberen Markierung auffüllen und mit einem geringen Ladestrom langsam aufladen. Beim Einbau berücksichtigen, dass erst der Pluspol und dann der Minuspol angeschlossen wird. Die Pole sollten mit etwas Batteriefett eingeschmiert werden, um mögliche Oxidationen vorzubeugen.


2. Die Beleuchtung

Alle Lampen auf Funktionalität überprüfen. Defekte Glühbirnen natürlich austauschen, dabei die Glühbirnen nicht mit den bloßen Fingern berühren, da es dabei zu Fettrückständen auf der Lampe kommt. Diese lassen den Reflektor erblinden, wenn die Glühbirne eingeschaltet wird, bis hin zum Durchbrennen.


3. Die Bremsanlage

Die Bremsbeläge müssen auf Verschleiß überprüft werden. Verschlissene Scheibenbremsbeläge oder die der Trommelbremse müssen und sollten rechtzeitig erneuert werden. Denn neue Bremsbeläge sind billiger als eine komplett neue Scheibenbremse oder Trommelbremse.
Weiterhin sollte die Bremsflüssigkeit kontrolliert werden. Diese muss mindestens einmal im Jahr gewechselt werden. Bei Bedarf diese selbst auffüllen oder von einer Fachwerkstatt auffüllen lassen.


4. Die Reifen

Hier muss die Profiltiefe überprüft werden, laut Gesetz muss diese mindestens 1,6 Millimeter betragen. Allerdings ist es angeraten, dass bei Zweirädern, die Reifen schon ab einer Profiltiefe von 2 mm gewechselt werden sollten. Weiterhin die Reifen auf Fremdkörper oder Beschädigungen überprüfen. Ist alles in Ordnung zum Schluss noch den Reifendruck prüfen und diesen auf den angegebenen Wert in der Bedienungsanleitung auffüllen.


5. Die Seilzüge

Alle Hebel, Gelenke und Bowdenzüge mit Kriechöl einschmieren, hierfür den Zug möglichst aushängen. Aber Achtung! Teflonzüge dürfen nicht geschmiert werden. Das Zündschloss, wie das Lenkschloss, sowie die Sitzbankverriegelung sollten auch etwas Graphitpuder oder -Spray abbekommen.


6. Die Kühlflüssigkeit und das Öl

Beide überprüfen und gegebenenfalls nachfüllen. Altes bzw. älteres Motorenöl erneuern, denn dieses zieht Wasser und verliert die Korrosionswirkung bei längerer Standzeit.


7. Die Zündkerzen

Verkohlte, verstellte oder abgebrannte Elektroden an den Zündkerzen verschlechtern das Startverhalten und kosten zusätzlich Sprit, daher diese unbedingt überprüfen und ggf. erneuern. Kerzenstecker sollte innen mit etwas Kontaktspray eingesprüht werden.


8. Das Starten

Bei längerer Standzeit von mehreren Monaten können Ventile verklebt sein oder Kolbenringe im Zylinder festsitzen. Hier empfiehlt es sich, die Zündkerzen herauszunehmen und mit etwas Sprühöl die Zylinder zu besprühen.
Per Kickstarter oder dem Anlasser sollte dann die Kurbelwelle vorsichtig einige Male gedreht werden. Danach die Zündkerzen wieder einbauen und den Roller starten.


9. Die Hauptuntersuchung

Motorroller, welche einen Hubraum von über 50 ccm haben, müssen alle 2 Jahre zur Hauptuntersuchung. Ohne diese werden abgemeldete Motorroller nicht zugelassen. Nach der Zulassung das Nummernschild sichtbar und sorgfältig befestigen und dazu die Muttern und Schraubenköpfe am besten mit Unterlegscheiben anbringen.  



Gute Fahrt

10. Das Team von Scooterkay.de wünscht eine sichere und gute Fahrt.