21.08.2014 08:23

Vespa Sprint 125 und Primavera 125 jetzt mit ABS


Im Frühjahr 2014 erst sind die Vespa Primavera 125 und die Vespa Sprint 125 auf den Markt gekommen, nach den paar Monaten haben die Hersteller reagiert und ab jetzt sind beide Modelle mit einem ABS-Bremssystem Upgrade erhältlich. Dieses sicherheitstechnische Upgrade verhindert das Blockieren der Vorderräder. Damit ist noch mehr Sicherheit, Stabilität und einen besseren Fahrkomfort auch bei nassen oder rutschigen Fahrverhältnissen garantiert.

Die beiden Vespas fahren in der Kategorie "Leichtgewicht" und das bleibt auch mit dem neuen ABS-Bremssystem so. Das ABS ist speziell für die Zweiräder, welche eine leichte Karosserie besitzen, konstruiert. Somit wirkt sich der Einbau kaum auf das Gewicht des Fahrzeuges aus. Laut Herstellerangaben wurden mit dem Einbau bei den beiden Modellen eine um 36% erhöhte Steifigkeit für ein hervorragendes Handling und eine 154%ige Erhöhung der Längsbiegung erreicht. Ebenso wurden die Felgen neu dimensioniert und versprechen damit ein mehr an Komfort und Sicherheit. Weiterhin wurde die Vorderradaufhängung neu überdacht, entwickelt und mit dem neuen Bremssystem eingebaut, dies garantiert ein besseres Abfedern bei Straßenunebenheiten und verbessert somit den Fahrkomfort. Dieser kann ja nie genug sein.

ABS ist ein gängiger Begriff und viele kennen es, aber nicht alle wissen, wie es funktioniert, dazu hier eine kurze Erklärung:
Die unverhältnismäßige Verzögerung des Rades wird mittels eines Sensors, dem Tonrad und einem Geschwindigkeitsüberwachungssystem erkannt. Der Sensor schickt die Daten an eine elektrohydraulische Steuereinheit. Diese aktiviert dann das ABS (Anti-Blockier-System). Somit wird ein wirksames Bremsen auf Straßen mit geringer Haftung ermöglicht und das Blockieren der Räder verhindert.

Allerdings sollte man bedenken, dass das beste ABS nicht zu 100% greift, wenn die Bremsscheiben abgefahren sind. Natürlich hat unser günstiger Onlineshop www.scooterkay.de die passenden Bremsscheiben für Euch.



 

08.11.2012 17:34

Roller werden sicherer - Ab 2016 ABS-Pflicht !?

In 4 Jahren werden die Zweiräder wohl alle wieder etwas sicherer werden, denn ab 2016 sollen alle Motorräder und Roller mit ABS ausgestattet werden, sofern sie einen Hubraum von mehr als 125ccm haben. Am 20. November findet im EU-Parlament die Entscheidung über diese neue Verordnung statt, Experten sind sich aber sicher, dass die Verordnung auch verabschiedet wird. Nach der aktuellen Vorlage sollen ab 2016 alle motorisierten Zweiräder mit einem Hubraum von mehr als 125ccm vom Hersteller mit einem Antiblockiersystem ausgestattet werden. Dieses System wäre dann auch nicht optional erhältlich, sondern muss verbindlich in der Serienausstattung aller Fahrzeuge für die diese Verordnung zutrifft, eingebaut sein.

Für die Deutschen nicht viel Neues

Deutschland ist Vorreiter im Bereich der Fahrzeugsicherheit, denn hierzulande sind bereits viele aktuelle Motorrad Modelle mit dem so wichtigen ABS ausgestattet. Gleiches gilt auch für die größeren Motorroller. Dabei ist ABS teilweise serienmäßig in den Modellen ab 125ccm verbaut, teilweise ist es aber auch nur optional erhältlich. Das liegt nicht zuletzt auch am deutschen Kunden, denn dieser legt großen Wert auf ABS und weiß um die große Steigerung im Bereich Sicherheit, sofern man ein Motorrad oder einen Roller mit ABS besitzt und fährt.
BMW hat zum Beispiel in den vergangenen Monaten die gesamte Fahrzeugpalette mit dem sicheren ABS nachgerüstet, hier wird also mit gutem Beispiel vorangegangen. Auch die Modelle, welche für 2013 angekündigt sind und auf der Intermot vorgestellt wurden, sind bereits auf ABS ausgelegt.

Die Fahrzeuge unter 125ccm, welche ja auch von der allgemeinen Regelung ab 2016 ausgenommen sind, sind aktuell auch oft nicht mit ABS erhältlich, und wenn doch, dann nur im optionalen Zusatzpaket. Der ADAC fordert allerdings, dass auch für diese Fahrzeuge eine ABS Pflicht durchgesetzt wird, denn auch diese Fahrzeuge profitieren von der enormen Steigerung der Sicherheit. Technisch bestehen in diesem Bereich auch keine Probleme, es ist, wie so oft, eine reine Kostenfrage. Von dieser Frage darf sich aber kein Hersteller, so der ADAC, abhalten lassen ein so wichtiges Sicherheitsinstrument zur Verfügung zu stellen.