Motorroller, für Einige eine Fortbewegung, für Andere ein Lebensgefühl


Die Firma Piaggio hat nach dem 2. Weltkrieg die Lage erkannt und mit dem Material aus Kriegsflugzeugen, vorhandenen Blechpressen und mit Hilfe eines Flugzeug-Konstrukteurs den Bau eines Motorrollers in Auftrag gegeben. Nach kurzer Zeit entstand der erste Motorroller, benannt hatte man ihn Vespa.

Mit den Jahren und Jahrzehnten erkannten viele Firmen die Motorroller Markt. Und mittlerweile gibt es zahllose Hersteller und Modelle. Somit ist die Auswahl bei einem Scooterkauf riesig. Es gibt nicht nur die Auswahl der Hersteller, es stellt sich unter Umständen auch die Frage, Zweitakter, Viertakter, Retro-Look oder Modern. Soll er eine Luftkühlung oder eine Wasserkühlung haben? Dann kommt die Farbe, Ausstattung, die Frage nach dem Fachhandel oder doch im Discounter kaufen? Die Auswahl ist groß und die Entscheidung somit schwierig.
Die Frage nach der Verwendung sollte man sich auch stellen, denn ob Stadtflitzer oder einen Motorroller für lange Strecken ist für den Kauf auch relevant. So reicht in der Regel bei einem Scooter für die Stadt einen Roller mit 50ccm Hubraum. Diese sind 45 km/h schnell und fahren mit einem Mopedkennzeichen. Sie sind günstig in der Versicherung und im Unterhalt.
Fällt die Wahl auf einen Roller, mit dem längere Strecken gefahren werden sollen spielen Faktoren wie, Geschwindigkeit, Schadstoffausstoß und der Verbrauch eine größere Rolle, als bei dem Scooter für die Stadt. Hier sollte aber der richtige Führerschein vorhanden sein. Mit dem Führerschein der Klasse M beträgt das Mindestalter 16 Jahre und dieser ist gültig für Fahrräder mit Hilfsmotor und zweirädrige Kleinkrafträder bis 50 cm3 (bis 45 km/h). Die meistgewählte Führerscheinklasse ist A1. Auch hier beträgt das Mindestalter 16 Jahre. Die Klasse A1 beinhaltet Leichtkrafträder - Motorrad bis 125 cm3 und nicht mehr als 11 KW Motorleistung.
Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres dürfen nur Leichtkrafträder mit höchstens 80 km/h gefahren werden.


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