24.10.2014 09:27

Der Fiddle geht in die dritte Runde


Mit dem Fidel III geht der taiwanesische Hersteller 2015 auf den Markt. Der Scooter kommt nicht nur mit mehr Hubraum daher, sondern hat auch optisch zugelegt. Der Fidel III erhält eine neue Sitzbank, ist ausgestattet mit LED-Standlichtern und wurde mit einem neuen Felgendesign ausgestattet. Bei beiden Modellen wurde der Tank auf 6,5 Liter vergrößert und in Sachen Kubikzentimeter geht der Scooter mit 50 und 125 an den Start.

In der kleinen Variante werden Höchstgeschwindigkeiten von 45 km/h erreicht und mit 3,5 PS wurde hier an Leistung zugelegt. Der Fiddle 50 kann mit einem elektronisch geregelten Vergaser die Euro-3-Norm einhalten. Ausgestattet wurde er mit dem eigens entwickelten Einzylinder-Viertaktmotor. Der Kraftstoffverbrauch wurde hier laut Hersteller deutlich gesenkt.
Die 125er Version arbeitet mit rollengelagerten Kipphebeln und die Leistung wurde auch hier auf 9,9 PS gesteigert. Der Scooter bringt 95 km/h Höchstgeschwindigkeit auf die Straße.

Das Retrodesign wurde bei dem Fiddle III noch stärker hervorgehoben und in der Farbauswahl geht der 50er mit sechs und der 125er mit 5 Farben an den Start. Bei dem 50er Modell wird es noch ein kostenloses Mofa-Drossel-Kit geben. Preislich liegen beide Modelle dicht beieinander. Die 50er Variante kommt mit 1.750 Euro und die 125er mit 1.900 Euro auf den Markt.



 

16.10.2014 12:22

Skully, der Helm der Zukunft

Fast wäre er an uns vorbei gegangen. Aber wir haben ihn gefunden, den Helm der Zukunft.
Das Start-up-Unternehmen der Brüder Marcus und Mitchell Weller aus dem kalifornischen Silicon Valley hat die Nase vorn im Bereich der Motorradhelme mit Display. So wird etwa ab Mai 2015 mit der Auslieferung des Skully AR1 gestartet. Vorbestellungen können über Indiegogo schon jetzt getätigt werden.

Ausgestattet ist der Helm mit einer 180°-Kamera für die Sicht nach hinten. Das Display (HUD) wurde unterhalb des Sichtfeldes platziert, womit der Blick nach vorn nicht beeinträchtigt wird. Der Helm ist mit Kopfhörer ausgestattet, so kann man zum einen Ansagen für das integrierte Navigationssystem hören, zum anderen können auch so mit dem über Bluetooth verbundenen Smartphone Telefonate entgegengenommen werden oder Musik gehört werden. Die Steuerung dafür erfolgt über einfache Sprachbefehle. Die Helmtechnologie basiert auf dem Android-Betriebssystem, somit werden Anwendungen und Apps nicht lange auf sich warten lassen. Die dafür benötigten Schnittstellen werden vom Hersteller frei zur Verfügung gestellt. Das Visier des Skull AR-1 lässt sich mittels einem Knopfdruck abdunkeln, somit beeinträchtigt starke Sonneneinstrahlung nicht mehr. Das HUD wird mit einem Umgebungslichtsensor gesteuert, damit es bei Dunkelheit nicht blendet. Der eingebaute Akku hat eine Laufzeit von 9 Stunden.

Den Helm wird es laut Informationen in Weiß und Mattschwarz und in den Größen S bis XXL geben. Die Kosten werden rund 1.125 Euro betragen. Eigentlich ne ganze Menge für einen Helm. Aber wenn man bedenkt, dass ein guter Helm rund 500 Euro kostet, ein Motorrad-Navigationssystem um die 600 Euro liegt. Sind 1.125 Euro gar nicht mehr so viel. Bei einer Abnahme von 2 Helmen bekommt man laut dem Unternehmen einen Rabatt. Auch die 4 Prototypen aus der Entwicklung stehen zum Verkauf. Einzelpreis 25.000 Dollar.

Wir vom günstigen Webshop Scooterkay.de werden dran bleiben und über den Helm nochmals berichten, wenn die Markteinführung wirklich stattgefunden hat, denn wir sind der Meinung, dass so eine Neuheit nicht dem Motorradfahrern vorbehalten bleiben soll, sondern auch für einen Roller-Fahrer interessant ist.
Die Zukunft kann kommen.



 

10.10.2014 13:18

Plagiate auf der Intermot

Das "Nachbauen" nimmt kein Ende und geht im Fall Piaggio mit Vespa-Nachbauten weiter.
Piaggio staunte nicht schlecht bei ihrem Rundgang auf der Intermot. So haben sie Plagiate aus dem chinesischem Raum auf der Intermot entdeckt und entfernen lassen.
Ein chinesischer Hersteller ist erneut wegen möglicher Verletzung von Markenrechten aufgefallen, und somit ist der Ärger vorprogrammiert.
Dies aber nicht nur bei dem chinesischem Hersteller, sondern auch bei Piaggio. Die chinesischen Kopien der Vespas hatten sogar das diagonal geteilte blaue Piaggio-Logo auf den Fahrzeugen. Von Dreistigkeit kaum zu überbieten. Allerdings bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass das Plagiat nicht viel mit dem Original gemeinsam hatte. Die Vorderradaufhängung hat nichts mit dem Modell von Piaggio zu tun, denn das Produkt aus Pontedera hat kein an der Gabel aufgehängtes Vorderrad. Die Modelle von Piaggio werden mit einer Einarmschwinge gebaut.
Der Messebetreiber ließ nach Mitteilung von Piaggio die Plagiate sofort entfernen. Über ihren deutschen Rechtsanwalt haben die Italiener rechtliche Schritte wegen Markenrechtsverletzungen und wettbewerbswidrigen Verhaltens eingeleitet.

Leider kommt es immer wieder zu Plagiatsvorwürfen in der Zweiradbranche. Aber nicht nur dort, in der gesamten Verkaufsbranche fallen die Chinesen leider sehr oft auf. Ob im Technikbereich, in der Modebranche oder im Haushaltsbereich, die Plagiate werden sogar oft mit dem originalen, oder sehr ähnlichem Logo auf den Markt gebracht.

Dennoch war auch für Piaggio die Messe ein Erfolg. Die Kölner Motorradmesse lockte in diesem Jahr über 200.000 Bike Fans in die Hallen. Aus 105 Ländern wurden Besucher und Medienvertreter gezählt. So setzte der neu eingeführte Fachbesuchertag neue Impulse in der Branche. Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kölnmesse, wurde wie folgt zitiert: "Über 90 Prozent der Fachbesucher und Aussteller befürworten die Einführung des Fachbesuchertages. Mit der weiteren Fokussierung auf das Business konnte die INTERMOT Köln ihre internationale Führungsrolle nachhaltig unterstreichen und eine signifikante Steigerung bei europäischen Fachbesuchern, insbesondere aus Italien, verbuchen".



 

03.10.2014 11:04

Kleiner Rundgang auf der Intermot 2014


Quadro präsentiert den ersten, sich in die Kurve legenden, Vierrad-Roller. Laut Hersteller soll er die Vorzüge des Fahrgefühls eines Rollers und der Fahrstabilität eines Autos verbinden.
So verhindert diese Kombination das Wegrutschen auf nasser Straße und kommt bei einer Schräglage auf bis zu 40 Grad innerhalb der Kurve.
Jedes Rad hat den gleichen Anpressdruck auf der Straße und die Bremsleistung wird auf alle 4 Räder, anstatt auf 2 verteilt. Daraus erfolgt eine höhere Lenkstabilität, wie man sie bisher noch nicht kannte bei Zweirädern. Mittels einer innovativen Zeigetechnik werden die 4 Räder gesteuert. Der Quadro4 soll dies alles bieten und ist der bisher einzige und erste Vierradroller der Welt.

BMW hat die neue R 1200R und R 1200RS vorgestellt. Beide Modelle vürfügen über den bekannten wasser-/luftgekühlten Zweizylinder-Boxer mit 125 PS. Beide Modelle kommen ausschliesslich mit einer Upside-Down-Gabel auf den Markt. Die Baureihe von BMW erhielt auch einen komplett neuen Stahlrahmen, wobei der Motor dort als mit-tragendes Element dient.

Auch die Indian Scout hatte viele Bewunderer. Mit ihrer schnörkelosen Optik und einer Sitzhöhe von nur 64 cm, weit herunter gezogenen Schutzblechen und als Einsitzer präsentierte sich die Indian. Eingebaut wurde ein flüssigkeitsgekühlter V2-Motor mit 100 PS Leistung und 1133 ccm Hubraum.

Kawasaki trumpfte mit der Rennversion der Ninja H2R auf. Das Modell erreicht 300 PS, die Straßenvariante wird mit rund 200 PS auf den Markt gebracht.
Mit einem anderen Modell toppten sie aber alles. Technische Daten waren nicht verfügbar, Nutzen hatte die vorgestellte Maschine auch keinen, denn fahrbereit war sie nicht und sicher weit weg von jeder Realität, wie man sie heute erwartet.
Die Rede ist vom Concept J. Dies ist eine reine Design-Spielerei von Kawasaki gewesen und war der Publikums-Magnet auf der Intermot. Den WOW-Faktor hatten sie damit allerdings erreicht. Die Designer von Kawasaki wollten zeigen, wie ein Motorrad im Jahre 2050 aussehen könnte.
Mit dem Concept J bieten sie einen aussichtsreichen Blick in die Zukunft.



 

26.09.2014 16:34

Rückruf von Yamaha für den Neo 4


Immer wieder kommt es vor, dass trotz diverser Test es zu Rückrufaktionen kommt. Getestet wurden meist nur eine kleine Anzahl von Rollern aus einer Serie. Wenn bei den Testfahrzeugen alles in Ordnung ist, kommt die Serie auf den Markt. Aber oftmals treten Schwachstellen erst im regelmäßigen Gebrauch auf. Dies ist natürlich für die Hersteller nicht schön, denn dadurch leidet, wenn auch kurzzeitig der Ruf. Dies geschieht nicht nur im Scooterbereich, sondern auch häufig im Automobilbereich. Ob BMW, Mercedes, oder wie jetzt momentan Opel, kein Hersteller ist davor geschützt. In dem Fall heißt es, eine schnelle und deutschlandweite Rückrufaktion seitens der Hersteller zu starten.

Im Bereich der Motoroller trifft es momentan Yamaha. Diese haben eine Rückrufaktion des Motorrollers Neo´s 4 gestartet. Denn laut Yamaha kann das Hinterrad abbrechen. Halter eines Neo´s 4 sollten schnellstens einen Yamaha-Vertragshändler aufsuchen und dort vor Ort weitere Schritte der Rückrufaktion klären. Der Hersteller warnt, dass aufgrund einer mangelhaften Verschweißung, die gesamte Antriebseinheit inklusive Motor, sowie das Hinterrad während der Fahrt abbrechen kann. Laut Yamaha sind folgende Fahrzeuge mit der Fahrgestellnummer VTLSA401000010916 bis VTLSA401000013931 und VG5SA461000000101 bis VG5SA461000013746 betroffen. Besitzer dieser Fahrzeuge sind aufgerufen, sich schnellstens bei einem Vertragshändler zu melden und dort einen Werkstatttermin zu vereinbaren. Dort wird laut Hersteller kostenlos eine modifizierte Motorhalterung montiert.

Unser günstiger Onlineshop Scooterkay, hofft auf diesem Wege viele Besitzer eines der genannten Fahrzeuge zu erreichen und hofft auf eine schnelle und reibungslose Montage der Motorhalterung. Wir wünschen allzeit gute und unfallfreie Fahrt.

Noch ein wenig Werbung in eigener Sache. In unserem Onlineshop finden sie von A wie Auspuff bis Z wie Zylinderkopf, alles was das Herz oder der Scooter benötigt. Wir führen viele Tuningteile, sollte ein gewünschtes Teil nicht vorrätig, oder nicht aufgeführt sein, dann bitten wir, uns zu kontaktieren und wir werden versuchen alle Wünsche zu erfüllen.



 

18.09.2014 11:36

Was erwartet uns auf der Intermot?


Es werden viele Neuheiten vorgestellt und für den Einen oder Anderen wird das nächste Jahr eine Neuanschaffung anstehen.

So setzt z.b. Ducati auf Wasserkühlung. Präsentiert wird die Monster 812, eine nackte Mittelklasse mit Wasserkühlung. Damit nimmt Ducati langsam Abschied von luftgekühlten Motoren. Für die Liebhaber von Luftkühler wird die wiederauferstandene Scrambler für Furore sorgen. Der Scrambler kommt mit dem V2-Motor der Monster 796 auf den Markt, welcher 87 PS leistet.

Bei BMW darf man sich auf die Neuauflage der S 1000 RR gespannt sein. Mit dem Vorgänger hat BMW 2009 die Messlatte bei den Supersportlern schon hochgesetzt. Mit der Neuauflage für straßentaugliche Rennmaschinen wollen sie ihre eigene Vorgabe nochmals erhöhen. Neben Detailverbesserungen wird sich BMW weiter der 200 PS-Marke nähern. Bisher schafften die Bayern stolze 193 PS.
Neben der RR wird die neue S 1000 XR vorgestellt. Ausgestattet wird die XR mit dem Ein-Liter-Vierzylinder.
Sehnlichst erwartet wird auch der Roadster R 1200 R mit seinem wassergekühlten Boxermotor, man hofft, dass auch dieser auf der INTERMOT vorgestellt wird.

Bei Yamaha erwartet man sehnlichst auf eine neue YZF-R1. Seit Monaten wurden schon immer wieder Prototypen gesichtet. Auch wird eine 700er Reise-Enduro auf der INTERMOT erwartet. Hier könnten die Japaner kräftig in der Mittelklasse mitmischen.

Auf einer eigens eingerichteten Homepage zur neuen Ninja H2 macht Kawasaki seinen Fans den Mund besonders wässrig. Dort ist ein Video mit dem Titel "Howling and Chirping" mit Motorsound zu hören. Dieser deutet stark auf ein neues Turbo-Motorrad hin.

Suzuki wird in der Nakes Bike Szene mit Sicherheit für eine Bereicherung sorgen. Mit der Café Racer-Studie "FatMile" welcher auf Basis der GSF Bandit 1250 beruht wird sicher der Appetit auf ein solches Serien-Bike angeregt.
Weiterhin soll ein dynamisches Power-Naked Bike in den USA bereits bei Testfahrten gesichtet worden sein. Es soll fast 150 PS erreichen und unter dem Namen GSX-S 1000 vorgestellt werden.

Triumph will mit seiner beliebten Speed Triple R im neuen Schwarz und mit erweiterter Ausstattung in Köln glänzen.

Honda beschert den Fans der Tourer - und Cuiser-Maschine "Gold Wing" zum 40. Geburtstag eine Jubiläumsausgabe.

Indian bringt zwei neue Modelle im Bereich der Langstrecken-Tourer den Roadmaster und im Bereich der Mittelklasse-Cruiser mit dem Namen Scout zwei neue Modelle mit nach Köln.

Harley Davidson bereichert die INTERMOT mit den hausgetunten CVO-Modellen, welche einen extra starken Antrieb mit klangvollem Namen "Screamin Eagle Twin-Cooled Twin Cam 110" erhielten. Außerdem wurden viele Modelle mit neuem Infotainment-Angebot, optimierter Technik und weiterentwickelter Ergonomie neu ausgestattet. Mit dem dynamischen, kantig designten Road Gilde Special will Harley die Tourer Liebhaber noch zielgenauer bedienen.

Der günstige Onlineshop Scooterkay freut sich auf diese und den vielen anderen neu vorgestellten Scooter und Motorräder und wartet gespannt auf die INTERMOT.



 

12.09.2014 13:52

Intermot 2014 - kleiner Vorbericht


Am 01. Oktober 2014 ist es wieder so weit.
Die INTERMOT in Köln öffnet für Fachpublikum und Endverbraucher wieder ihre Pforten.
Vom 01. - 05. Oktober findet die Intermot statt und feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Dies wird mit beeindruckenden 5 Tagen gefeiert.
Als Marktführer im Bereich der Messen für die gesamte Roller-, Motorrad- und E-Bike-Industrie ist diese Veranstaltung allen Personen ein Begriff, die im Bereich Roller, Motorrad und E-Bike tätig sind, sie gilt in diesem Bereich weltweit als die Leitmesse Nr. 1.

Die INTERMOT gilt als Trendshow und zeigt ein umfangreiches Spektrum an Zubehör und Bekleidung. Die dort vertretenden Aussteller werden wieder mit einer großen Vielfalt vertreten sein. Vor Ort werden Marktführer, aber auch Kleinserienhersteller ihre neuen und innovativen Zweiräder vorstellen. Aber auch Bekleidungs- und Zubehörfirmen präsentieren ihre Neuheiten, stellen ihre aktuellen Kollektionen vor und setzen vielleicht damit einen neuen Trend.

Zum 50. Geburtstag lassen es sich die Veranstalter nicht nehmen mit einem großen und facettenreichen Eventprogramm mit einigen Probefahr-Parcouren, ausgefallenen Stuntshows den Besuch zu einem Erlebnis-Tag zu gestalten.

Am 30. September ist der sogenannte Pressetag, hier wird man in Funk- und Fernsehen vielleicht schon die eine oder andere Neuigkeit entdecken. Danach können die Besucher vom 02. - 05. Oktober täglich von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Freitag den 03. Oktober sogar von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr die Intermot erkunden. Das Angebot im Bereich der Motorräder und Roller erstreckt sich von Fahrzeugen selber, über Anhänger und Seitenwagen. Der Bereich Teile und Zubehör wird wieder reichlich abgedeckt sein. Motoren und -teile, Maschinen, Werkzeuge, sowie Pflegemittel, Getriebeöl, Schmierstoffe im Allgemeinen, alles was das Herz begehrt wird angeboten und vorgestellt.

Die Intermot setzt in diesem Jahr auch mit einem eigenen Ausstellungsbereich mit dem Namen e-motion auf die elektrischen Zweiräder. In diesem Bereich wird die eine oder andere Neuheit zu sehen sein. Bei den Kaliforniern von Zero kann der Besucher z.b. selbst den Anschub eines Elektromotorrads erleben. Bei den Supersportlern darf man sich beim Stand von BMW auf eine Neuauflage des S 1000 RR gespannt sein. Yamaha wird mit einer neuen YZF-R1 vertreten sein und Kawasaki wird die Ninja H2 vorstellen. Auch von Suzuki wird gemunkelt, das ein neues Power-Naked-Bike, die Intermot erreicht. In den USA sollen bereits Testfahrten mit einer neuen Maschine gesichtet worden sein. Ducati wird mit der Monster 821 ein wassergekühltes Mittelklassemotorrad vertreten sein. Das sind nur einige von vielen Neuheiten, welche die INTERMOT bieten wird. Die Bereiche der Crossover - Maschinen oder der Allrounder und Funbikes, sowie die Tourer- und Cruiser - Giganten werden in einer breiten Masse vertreten sein.

Der günstige Onlineshop Scooterkay wünscht allen Besuchern der INTERMOT viel Spaß und natürlich werden auch wir die INTERMOT besuchen und anschließend berichten.



 

28.08.2014 13:09

Smart E-Scooter kommt (noch) nicht auf den Markt


Jedenfalls noch nicht. Für das Jahr 2014 war der Smart E-Scooter angekündigt und wurde Anfang des Jahres vom Hersteller erstmals zurückgestellt.  Zurückgestellt heißt erst mal so viel, er wird nicht wie geplant in Produktion gehen, aber es wird am E-Scooter festgehalten und das Konzept nicht ganz abgelegt. Die Serienproduktion wurde 2012 beschlossen und für 2014 angekündigt. Allerdings will sich Smart im Jahr 2014 auf den Start ihrer neuen Smart-Generation forfour und fortwo konzentrieren.

2012 wurde eine Premiere "innerhalb der nächsten 2 Jahre" angekündigt. Allerdings wurde es rund um den E-Scooter nach dem Beschluss recht ruhig. Einige Bilder kursierten schon im Internet und der Eine oder Andere freute sich schon auf die Markteinführung. Allerdings ist die Entscheidung für den E-Scooter nun gefallen. Naja, eher dagegen.

Seitens Daimler ist zu lesen, dass sie sich derzeit auf einen erfolgreichen Start der neuen Smart Generation konzentrieren. Weiterhin ist dazu im Internet zu finden, das jüngste Gespräche mit dem Vertragspartner Gold Peak Batterien International Ltd. gezeigt haben, dass das gemeinsame Projekt in der Fortführung nicht mehr wie geplant möglich ist. Die Entwicklung und Produktion kann durch das Tochterunternehmen Vectrix aufgrund dessen wirtschaftlicher Lage nicht mehr übernommen werden.

Wie oben schon geschrieben hält Smart aber am E-Scooter weiterhin fest. Laut einem Sprecher von Daimler heißt es hierzu, dass die Idee zur Abrundung der elektrischen Produktreihe von Smart durch den E-Scooter weiterhin für sehr interessant gehalten wird. Daher wird seitens Daimler überprüft, ob es weitere Möglichkeiten zu einer Umsetzung des E-Scooters gibt.

Für alle Freunde der elektronischen Scooter von Smart heißt es weiterhin: Warten und Hoffen. Dies muss allerdings nicht von Nachteil sein, denn in einer doch schnelllebigen Zeit erfährt der E-Smart-Scooter vielleicht noch einige mögliche Upgrades im Gegensatz zu der jetzigen Planungsversion.



 

21.08.2014 08:23

Vespa Sprint 125 und Primavera 125 jetzt mit ABS


Im Frühjahr 2014 erst sind die Vespa Primavera 125 und die Vespa Sprint 125 auf den Markt gekommen, nach den paar Monaten haben die Hersteller reagiert und ab jetzt sind beide Modelle mit einem ABS-Bremssystem Upgrade erhältlich. Dieses sicherheitstechnische Upgrade verhindert das Blockieren der Vorderräder. Damit ist noch mehr Sicherheit, Stabilität und einen besseren Fahrkomfort auch bei nassen oder rutschigen Fahrverhältnissen garantiert.

Die beiden Vespas fahren in der Kategorie "Leichtgewicht" und das bleibt auch mit dem neuen ABS-Bremssystem so. Das ABS ist speziell für die Zweiräder, welche eine leichte Karosserie besitzen, konstruiert. Somit wirkt sich der Einbau kaum auf das Gewicht des Fahrzeuges aus. Laut Herstellerangaben wurden mit dem Einbau bei den beiden Modellen eine um 36% erhöhte Steifigkeit für ein hervorragendes Handling und eine 154%ige Erhöhung der Längsbiegung erreicht. Ebenso wurden die Felgen neu dimensioniert und versprechen damit ein mehr an Komfort und Sicherheit. Weiterhin wurde die Vorderradaufhängung neu überdacht, entwickelt und mit dem neuen Bremssystem eingebaut, dies garantiert ein besseres Abfedern bei Straßenunebenheiten und verbessert somit den Fahrkomfort. Dieser kann ja nie genug sein.

ABS ist ein gängiger Begriff und viele kennen es, aber nicht alle wissen, wie es funktioniert, dazu hier eine kurze Erklärung:
Die unverhältnismäßige Verzögerung des Rades wird mittels eines Sensors, dem Tonrad und einem Geschwindigkeitsüberwachungssystem erkannt. Der Sensor schickt die Daten an eine elektrohydraulische Steuereinheit. Diese aktiviert dann das ABS (Anti-Blockier-System). Somit wird ein wirksames Bremsen auf Straßen mit geringer Haftung ermöglicht und das Blockieren der Räder verhindert.

Allerdings sollte man bedenken, dass das beste ABS nicht zu 100% greift, wenn die Bremsscheiben abgefahren sind. Natürlich hat unser günstiger Onlineshop www.scooterkay.de die passenden Bremsscheiben für Euch.



 

15.08.2014 10:02

Kreuzungen - der wohl gefährlichste Bereich für Zweiradfahrer


Und wieder grüßte mich das Murmeltier, zwar nicht täglich, aber doch immer öfter. Als ich mit meinem Roller unterwegs war und in einen Kreuzungsbereich einfahren bin, hat mir doch wieder jemand die Vorfahrt genommen. Allerdings habe ich mit der Nachlässigkeit anderer gerechnet, so war ich doch drauf vorbereitet, dass der nette Autofahrer auf die Hauptstraße auffährt.

Zur Situation: Ich fahre auf der Hauptstraße, links mündet eine Nebenstraße, aus der ein Auto kommt. Der PKW hielt an, ich sehe, wie der Autofahrer nach links und rechts schaut, hoffe er hat mich gesehen und bleibt stehen. Allerdings trat wieder mein Leitspruch: Rechne mit der Nachlässigkeit der Anderen, ein. Der Autofahrer fuhr auf die Hauptstraße. Da ich drauf vorbereitet war, ist nichts weiter passiert, bis auf eine Schrecksekunde und die gab es nicht nur für mich. Der Autofahrer hielt dann an und wir unterhielten uns. Er meinte, er hätte mich nicht gesehen. In einem netten und längeren Gespräch stellte sich dann heraus, das die B-Säule daran schuld war. Eventuell auch die Kopfstütze vom Beifahrer. Er gab auch zu, vorher nicht genau den Straßenverlauf beachtet zu haben, da die Nebenstraße doch einen recht freien Blick auf die Hauptstraße hatte. So hat er erst als er an der Hauptstraße stand geschaut, um nach links abzubiegen ob alles frei wäre. Und da haben wir uns fast getroffen. Ich denke, der Autofahrer ist ab jetzt vorsichtiger und versucht, doch rechts und links an der B-Säule vorbei zu schauen.

Als ich zu Hause war, hat mich die Situation doch nicht so ganz in Ruhe gelassen und ich habe mit meinem Mann und unserem Auto das noch mal Selbst überprüft und die B-Säule ist doch öfter im Weg, als es mir bisher bewusst war. Man muss sich schon Richtung Lenkrad vorbeugen oder versuchen an ihr hinten vorbei zu schauen. Nun kann man die B-Säule ja schlecht entfernen. Daher hofft man als Roller-, Scooter- oder Motorradfahrer, das die Autofahrer in ihrem Rundblick die B-Säule oder auch die Kopfstütze mit in Betracht ziehen. Bei unserem kleinen privaten Test störte auch hin und wieder die A-Säule. Dies war mir als Autofahrer auch nicht so bewusst. Unbewusst hat man sicher schon versucht, daran vorbei zu schauen. Leider kann man die Zweiradfahrer nicht breiter machen, da bleibt mir zu hoffen, das viele Scooterfahrer, welche auch Autofahrer sind den Blog hier auf www.Scooterkay.de lesen und sich die Sichtabschattung für Zweiradfahrer bei der nächsten Autofahrt bewusst machen. Auch wir Rollerfahrer sollten dies bei unserer nächsten Fahrt ins Gedächtnis rufen, wenn wir auf einen Kreuzungsbereich zu fahren.



 

07.08.2014 11:50

Kann der Reifen die Tachoanzeige beeinflussen?


Ganz pauschal erst einmal: Ja.

Aber vorweg:
In der heutigen Zeit ist es immer noch ein Problem, das die Tachos sehr ungenau gehen. Denn fast alle zeigen zu viel Geschwindigkeit an. Die meisten der 50er Scootertachos zeigten ca. 10 km/h zu viel an, einige sogar bis zu 15 km/h. Dies nennt man Voreilung.
Der Gesetzgeber schreibt diese vor. So ist sichergestellt, dass bei den Tachos nie zu wenig angezeigt wird. Eine Voreilung ist gesetzlich mit 10% + 4 km/h zulässig. Bei 60 km/h darf somit die Voreilung bis zu 10 km/h betragen (10% = 6 km/h + 4 km/h), bei 100 km/h sind es dann schon bis zu 14 km/h. Diese hohen Toleranzwerte gehen auf die Angleichung der europäischen Bauvorschriften zurück. Die ECE R-39 Richtlinie beschreibt dies ausführlich.

Zu beachten ist, dass ein Reifen bzw. der Reifenumfang auch die Tachogenauigkeit verändert. Ein abgefahrener, alter Reifen hat bekanntermaßen weniger Abrollumfang. Ein alter Reifen muss sich bei gleicher Geschwindigkeit öfter drehen, als ein neuer. Daraus ergibt sich, dass der Tacho mehr anzeigt. Das Ausgangssignal für den Tacho liefert der Reifen durch seine Umdrehung. Ein Toleranzbereich ab 1,5 % bis 2,5 % ist produktionstechnisch im Reifenbau beim "Abrollumfang" zulässig. In dieser Größenordnung liegt auch die Geschwindigkeitsabweichung am Tacho, welche durch einen alten Reifen hervorgerufen wird. Durch den Reifenverschleiß ändert sich zwangsläufig der Abrollumfang.
Eine um 3 mm verringerte Reifenprofiltiefe kann da schon bis zu 1% Abweichung führen. Auch der "Schlupf" zwischen dem Reifen und der Fahrbahn, sowie der Reifenluftdruck können sich messbar an der Tachoanzeige auswirken. Und so geht es ganz schnell, dass zusätzlich zur gesetzlichen Voreilung eine weitere Erhöhung der Tachoanzeige gegeben ist. Und das können ganz schnell bis zu 5 % sein.

Daher lieber einmal zu viel den Reifen überprüfen, als zu langsam gefahren. Denn unsere gefahrene Geschwindigkeit ergibt sich aus unserer Tachoanzeige. Allerdings bringt ein alter, abgenutzter Reifen, welcher noch einen falschen Luftdruck hat nicht nur eine verfälschte Tachoanzeige, sondern erhöht auch das Unfallrisiko.

Einen neuen Rollerreifen bekommt ihr in unserem günstigen Onlineshop Scooterkay.de.



 

01.08.2014 11:17

Unfall bei der Probefahrt, was nun?


Was passiert, wenn es bei der Probefahrt zu einem Unfall kommt? Wer haftet für den entstandenen Schaden? Ist der Unfall durch den Fahrer verschuldet oder durch eine dritte Person? Was passiert dann?

Man hat den Scooter gesichtet und nun kommt die Probefahrt.

Hat der Verkäufer auf Mängel hingewiesen, was das Fahren beeinträchtigen könnte?
Oder hat der Verkäufer nur auf die Vorzüge des Scooters hingewiesen? Sprich keine verschlechterte Fahreigenschaft erwähnt?

Spielen wir doch mal ein Szenarium durch, um die Haftungen zu verdeutlichen.

Karl (Verkäufer) will seinen Scooter verkaufen. Manfred (Käufer) braucht einen Neuen. Nach einem kurzen Gespräch beginnt die Probefahrt. Allerdings ist diese nach 150 m schon beendet, denn Manfred hat die Kurve nicht bekommen und ist in einem Vorgarten gelandet.

Wer zahlt jetzt die Schäden?
Erst mal steht grundsätzlich derjenige in der Pflicht, der ihn schuldhaft verursacht hat. In unserem Fall Manfred, da er gefahren ist.

Ist Karl ein Händler, kann Manfred davon ausgehen, dass die Probefahrt versichert ist. Das wird meist stillschweigend hingenommen. Dies bedeutet, dass der Händler bzw. Verkäufer die Schäden selbst zu tragen hat, wenn Manfred leicht fahrlässig mit dem Scooter umgefallen ist.
Anders sähe es aus, wenn Manfred grob fahrlässig gehandelt hat. Wenn er z.b. angetrunken, durch Medikamenten- oder Drogeneinnahme eigentlich nicht in der Lage ist, den Roller zu bewegen. Leider ist dies nicht immer für den Verkäufer ersichtlich. Aber in dem Fall ist Manfred für den Schaden zuständig und muss ihn bezahlen.

Ist Karl aber eine Privatperson, gilt meist die Regel, und so sieht es ein Teil der Richter: Wer einen Schaden verursacht, egal ob grob oder leicht fahrlässig muss diesen ersetzen.
Der andere Teil der Richter meint, wenn zwischen Karl und Manfred (beide Privatpersonen) der Haftungsausschluss stillschweigend vereinbart worden ist, ist Karl in der Pflicht den Schaden zu übernehmen.
Stillschweigende Hinnahme bedeutet, dass es keine schriftliche Einigung im Falle eines Unfalles oder eine mündliche, (am besten unter Zeugen für beide Seiten) Absprache gegeben hat.

Man erkennt schon, dass es nicht so einfach ist, Schuld und Übernahme des Schadens zu klären. Aber wie bei vielen Dingen kann man dieser Situation einfach aus dem Weg gehen, indem man im Vorfeld einige Punkte beachtet:
Käufer und Verkäufer sollten im Vorfeld und das am besten schriftlich die Haftungsfrage klären.
Diese könnte wie folgt aussehen:
Zwischen Karl (Verkäufer) und Manfred (Käufer) wird hiermit vereinbart, dass Manfred auch bei Schäden, welche er leicht fahrlässig verursacht hat, haftet. Indem Fall steht Karl nicht in der Pflicht, den Schaden zu übernehmen.
Andere Beispiele lassen sich auch im Internet finden.

Allerdings ist noch eine kleine Frage der Haftung zu klären, wer zahlt die Schäden im Vorgarten? Der Eigentümer befindet sich in der glücklichen Lage, zwischen 3 Möglichkeiten der Bezahlung zu wählen. Zum einen kann er den Schaden, bei Karl oder bei Manfred, aber auch bei der Haftpflichtversicherung des Motorrollers geltend machen. Die Regel ist, dass die Versicherung in Anspruch genommen wird. Also letztendlich geht die Haftung an Karl, dem Versicherungsnehmer. Dieser verliert damit seinen Schadensfreiheitsrabatt bei seiner Versicherung und muss demzufolge bei dieser mehr zahlen. Er könnte diesen Rückstufungsschaden bei Manfred geltend machen. Hierbei richtet es sich allerdings danach, ob Manfred grob oder leicht fahrlässig gehandelt hat oder ob ein Haftungsausschluss vorlag oder nicht.

Dies ist natürlich ein fiktiver Fall und nicht als Referenz zu sehen. Aber wenn man einige genannte Punkte beachtet, kann man sich schon viel Ärger ersparen.
In diesem Sinne wünscht der günstige Onlineshop Scooterkay Ihnen einen reibungslosen Kauf / Verkauf ihres Scooters und viel Freude mit dem Geld oder mit dem neu-erworbenen Gefährt.



 

23.07.2014 21:11

Was bei einer Probefahrt beachtet werden sollte


Als Käufer will man ja nicht die Katze im Sack kaufen. Daher sollte nicht nur die augenscheinliche Überprüfung des Rollers durchgeführt werden, sondern auch die praktische, in Form einer Probefahrt.

Bevor diese stattfindet, sind von der Seite des Verkäufers sicher einige Schritte notwendig um sich im Falle eines Unfalles zu schützen. Daher nicht wundern oder gar ablehnen, wenn der Verkäufer folgende Dinge im Vorfeld verlangt oder abklärt. Denn im Falle eines Diebstahls oder Unfalles muss sich der Käufer für einen Anspruch bei der Versicherung absichern.

  • Er wird womöglich den Ausweis verlangen, diesen kopieren oder die wesentlichen Daten abschreiben. Diese sollten vom Käufer auch schriftlich bestätigt werden.
  • Er wird sich den Führerschein zeigen lassen und diesen eventuell kopieren.
  • Er kann eine Kaution verlangen, diese entspricht in der Regel 10% vom angepeilten Kaufpreis.
  • Es sollte eine schriftliche Vereinbarung im Falle eines herbeigeführten Schadens bei der Probefahrt vereinbart werden. Die Vereinbarung enthält im Normalfall den Kaufpreis. Hier ist es sinnvoll vorher gesichtete Schäden, zb. Kratzer mit zu erwähnen.


Sind die Formalitäten geklärt, kann die Probefahrt beginnen, auf folgende Dinge sollte geachtet werden bzw. während der Fahrt überprüft werden

  • Der Motor sollte immer im kalten Zustand gestartet werden
  • Im Stand die Gasannahme überprüfen. Dreht er hoch, ohne zu ruckeln? Hört sich der Scooter sauber im Standgas an?
  • Steigt im Standgas blauer Rauch aus dem Auspuff auf? Dies ist ein Hinweis auf undichte Ventilschaftdichtungen. Während der Fahrt austretender blauer Rauch, insbesondere beim Beschleunigen weist hingegen auf verschlissene Kolbenringe hin.
  • Im Standgas und beim Fahren, sind auf Motorvibrationen zu achten. Starke Schwankungen weisen auf falsche Einstellungen der Zündung, des Vergasers oder der Ausgleichswelle hin.
  • Bei einer geringen Motorleistung kann eine Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit eventuelle Ölkohleablagerungen im Auspuff bereinigen.
  • Der Druckpunkt des Bremshebels sollte sich bei direkt aufeinanderfolgenden Bremsvorgängen sich nur unwesentlich verändern.
  • Die Lenkung sollte leichtgängig sein und sich auch nicht verhaken. Dies deutet auf ein defektes Lenkkopflager hin.
  • Wer es sich zutraut bei 60-70 km/h die Lenkerenden loszulassen, kann die Spureigenschaft überprüfen. (Die Hände sollten aber immer griffbereit sein, also nicht auf den Beinen abgelegt, oder an der Seite hängen lassen). Zieht der Roller stark in eine Richtung, kann ein Defekt an der Telegabel vorliegen oder der Rahmen könnte verzogen sein. Auch das "Lenkerflattern" kann bei diesen Geschwindigkeiten überprüft werden.
  • Die eingetragene Höchstgeschwindigkeit sollte nicht überschritten werden können. Wenn doch, ist davon auszugehen, dass der Roller getunt ist.
  • Diese Test oder auch Slalomfahrten, starke Abbremsungen sollten nur auf ebenen, unbelebten Straßen durchgeführt werden.




Sollten nach der Probefahrt Zeifel auftreten, dann den Kauf nicht überstürzen, sondern lieber davon zurücktreten. Es gibt sicher noch andere Angebote, wo das Bauchgefühl angenehmer ist.



 

17.07.2014 12:52

Augen auf beim Gebrauchtkauf


Nicht jeder kann sich einen neuwertigen Scooter leisten. Daher wird sich sicher auf dem Kleinanzeigenmarkt umgeschaut. Allerdings sollte man sich gut Vorbereiten um einen Fehlkauf zu verhindern.
Vorab einige Punkte, die zu berücksichtigen sind.


  • Am wichtigsten ist es, sich nicht unter Zeitdruck zu setzen. Wenn möglich sollte die Suche im Winter gestartet werden. Denn Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.
  • Es sollte sich über eine aktuelle Preissituation ein Bild gemacht werden. Hierzu ist ein Händlerbesuch von Vorteil, die Hinzunahme der Schwacke-Liste, sowie Angebote in Lokalzeitungen gesichtet werden.
  • Zu einer Besichtigung sollte möglichst nicht allein gegangen werden. Außer man kennt sich bestens aus, allerdings ist es immer von Vorteil bei eventuellen nachträglichen Streitigkeiten einen Zeugen dabei gehabt zu haben.



Bei der Besichtigung sollte Folgendes überprüft werden:

  • Stimmen die Fahrzeugpapiere mit der Fahrgestellnummer überein?
  • Sind regelmäßige Inspektionen durchgeführt worden? Dies ist wichtig für einen Garantiefall. Für die Preisverhandlungen ist eine in Kürze anstehende Inspektion ein Punkt, der berücksichtigt werden kann.
  • Wurde der TÜV für Roller über 50ccm neu durchgeführt? Der TÜV sollte eine Gültigkeit von 1-1,5 Jahren haben. Auch hier ist ein Punkt, der in den Preisverhandlungen eine Rolle spielen kann.
  • Es muss/sollte geklärt sein, ob der Scooter unfallfrei ist. Diese Aussage sollte im Kaufvertrag schriftlich festgehalten werden. Eine Überprüfung des Rahmens auf Verzug, oder Kratzer, sowie Schleifspuren deuten auf eine harte Fahrweise, Stürze oder Unfälle hin.
  • Der Auspuff sollte rostfrei sein. Dies ist nicht nur ein optisches Problem, sondern kann bei einem Austausch recht teuer werden
  • Zu den Bremsen sollte der Wechsel der Bremsflüssigkeit erfragt werden. Dies sollte nicht länger als 2 Jahre her sein. Bei den Bremsscheiben ist die Überprüfung auf tiefe Riefen bzw. Absätze notwendig. Bei den Bremsbelägen sollte die Stärke mindestens 4 mm betragen. Bei ungleichmäßig abgefahrenen Bremsbelägen ist Vorsicht geboten.
  • Zu der Batterie sollte das Alter erfragt werden. Sofern keine wartungsfreie, bzw. wartungsarme Batterie eingesetzt wurde, sollte der Säurestand wenn möglich überprüft werden. Die Pflege kann mit der Überprüfung der Batteriepole überprüft werden. Diese sollten eingefettet sein.
  • Um die Elektrik zu überprüfen ist ein Rollerstart nötig. Hierbei ist zu beachten, ob er gut anspringt und ob alle Lampen und Blinker funktionieren. In diesem Zuge eine Funktionsprüfung vom Standlicht, Abblendlicht und dem Fernlicht vornehmen. Auch das Rücklicht, Bremslicht und die Instrumentenbeleuchtung dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Auch eine Überprüfung der Hupe ist von Nöten.
  • Überprüfung der Radlager und der Lenkkopflager: Haben die Radlager Spiel? Dazu die Räder entlasten und dann hin- und verwackeln. Bei einer Entlastung des Lenkers sollte dieser gleichmäßig zu beiden Seiten bis zum Anschlag sich bewegen. Rastet er vorher ein, ist davon auszugehen, das das Lenkkopflager kaputt ist.
  • Die Reifen sollten eine Mindestprofiltiefe von 1,6mm haben. Darauf achten, dass die Reifen nicht einseitig abgefahren sind und auf Risse und anderen Beschädigungen achten. Auch hier sollte eine Überprüfung mit dem Fahrzeugschein vorgenommen werden. Hierbei überprüfen ob Typ und Grösse übereinstimmen.
  • Verölte Stoßdämpfer und Vordergabeln deuten auf Mängel hin, dies sollte gut überprüft werden. Dieses auszutauschen kann schnell den Kaufpreis verdoppeln.
  • Darauf achten, dass das Zubehör nicht großartig auf den Kaufpreis aufgeschlagen wird. Sie machen zwar einen optisch guten Eindruck, bzw. werten den Scooter optisch auf, aber für Sie als Käufer erfährt der Roller eine größere Wertsteigerung nicht zwingend. Daher aufpassen. Notfalls abbauen lassen.
  • Auch die Probefahrt sollte nicht vergessen werden, dazu in der nächsten Woche mehr.



All diese Punkte sollten in einer Checkliste aufgeführt und dort kommentiert werden. Diese kann man im Vorfeld erstellen und vor Ort im Beisein des Verkäufers ausgefüllt und zum Schluss von ihm gesichtet und vom Käufer und Verkäufer unterschrieben werden.



 

08.07.2014 11:25

Reifenwechsel


Natürlich gibt es nicht nur für Autos, sondern auch für Motorrad und Roller eine gesetzliche Mindestprofiltiefe. Diese liegt bei 1,6 mm. Allerdings sollte man diese nie ganz ausreizen, sondern die Reifen schon vorher wechseln. Ansonsten sind die Gripeigenschaften auf nasser Fahrbahn, bzw. bei schlechten Wetterverhältnissen nicht mehr gegeben.

In unserem günstigen Roller-Webshop kann der richtige Reifen schnell gefunden werden. Dies geschieht im Kayfinder über die Marke, dann die Modell Eingabe und im dritten Feld muss dann Räder und Reifen ausgewählt werden. Und schon sind alle vorhandenen Reifen und Räder aufgelistet und es muss nur noch die Richtige Wahl getroffen werden.

Die Reifen sollten ständig kontrolliert werden. Ein leichter, unachtsamer Kontakt mit der Bordsteinkante oder ein nicht gesehenes Schlagloch kann dem Reifen schon Schaden verursachen. Ist ein Reifenschaden entdeckt sollte nicht unachtsam und drauflos geflickt werden, denn nur ein Sachverständiger kann beurteilen, ob ein Reifenschaden repariert werden kann. Entweder also den befragen oder den Reifen besser austauschen. Auch der Abrieb ist ein Hinweis darauf, das der Reifen gewechselt werden sollte. Eine Abweichung im Abrieb haben häufig mechanische Ursachen und ein falscher Luftdruck.
Hat man einen langlebigen Reifen, welcher keinen Schaden genommen hat, die Mindestprofiltiefe nicht erreicht ist, oder der Abrieb in Ordnung ist, könnte man ihn jahrelang fahren: FALSCH.
Ein Reifen sollte nicht nur bei Schäden gewechselt werden, sondern auch, wenn das Alter erreicht ist. Ein Reifen sollte höchstens 5-6 Jahre gefahren werden, wenn keine weiteren Schäden vorhanden sind. Allerdings sollte diese Zeit nicht gänzlich ausgereizt werden.
Ist der Reifen gewechselt, sollte dieser keine zu starke Fahrweise (Beanspruchung) ausgesetzt werden. Denn erst nach 300 bis 500 Kilometer Laufleistung gilt ein neuer Reifen als eingefahren.



 

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