Kein Auto, kein Motorrad - aber ein echter Flitzer


Eine Mixtur aus einer Supermoto und dem Porsche Boxster ist die neue Can-Am Spyder F3. Mit dem neuen Cruiserdreirad von Can-Am wird das Vorurteil aufgeräumt, das Dreiräder nur was für Warmduscher sind. Denn alleine das Design lässt jeden Kaltduscher vor Verzückung Beifallklatschen. Die Can-Am Spyder F3 punktet vor allem in der Cruiser-Fraktion. Die entspannte Sitzposition lässt sich individuell für eigentlich jede Körpergröße einstellen. Mt dem exklusiven U-Fit-System kann der Fahrer bei dem Spyder F3 den Lenker und die Fußrasten die Position passgenau einstellen. Der Hinterreifen ist ein echter 225er „Autoschlappen“. Bei maximaler Sicherheit ist die Fahrdynamik sehr hoch. So können auch Autofahrer in den Genuss von einer Motorradpower kommen. Die „Seifenkiste“ sprintet von null auf hundert in 4,8 Sekunden.


Der Fahrer sitzt voll im Fahrtwind, aber dank breiter Vorderachse behält das „Gespann“ steht einen sicheren Halt auf dem Asphalt. Aufpassen sollte man beim Ausweichen von Steinen oder Schlaglöchern. Das mittige Hinterrad vergisst man schon mal und so hoppelt man beim mittigen Ausweichen genau über den Stein oder durch das Schlagloch. Dem Fahrer steht ein ABS, das Fraktionskontrollsystem TCS, welches den ungezügelten Leistungsabbruch oberhalb der übertragbaren Antriebskräfte verhindert und das Stabilitätskontrollsystem SCS zur Verfügung. Die Verbindung aller Systeme ermöglicht dem Fahrer leichte Drittwinkel, welche doch schon hohe Kurvengeschwindigkeiten zulassen.


Für den Antrieb sorgt ein wassergekühlter 1,3-Liter-Dreizylinder-Viertakt ACE Motor von Rotax und hat 86 kW bzw. 115 PS. Das Drehmoment beträgt 130 Nm. Die „Seifenkiste“ hat ein Sechsganggetriebe (manuell oder halbautomatisch) und einen Riemenantrieb. Wem der charakteristische Dreizylinder-Sound zu wenig ist, kann im Zubehörprogramm den Akrapovic-Endtopf bestellen. Das Fahrwerk besteht aus Rohrrahmen und hat vorne einen Dreiecklenker mit Stabilisator. Hinten wurde das „Gespann“ mit einem Schwingarm mit Zentralfederbein ausgestattet. Ein fußbetätigtes, hydraulisches Dreischeiben-Bremssystem erhöht die Sicherheit. Vorne wurde eine Doppelscheibenbremse 270mm und hinten eine Einscheibenbremse 270mm eingebaut. Weiterhin gibt es eine elektromechanische Feststellbremse und ABS ist serienmäßig vorhanden. Die Messwerte liegen bei einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h, einen Verbrauch von 6,6l auf 100 km und eine Reichweite von 406 km. Alleine der Preis hat bei dem einen oder anderen eine Schmerzgrenze überschritten, denn der liegt bei 18.899 Euro.


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