13.03.2015 14:46

Kymco bietet für sechs Skooter-Modelle einen Drosselsatz an


Bis zum 31. Juli 2015 läuft die Aktion von Kymco. Für folgende 50er Scooter-Modelle bietet Kymco einen Gratis-Drosselsatz an. Die Modelle sind: Super 8 50 2 T, Agility City+50 2 T, Vitality 50 2T, Like 50 2T Chocolate Edition, Like LX 50 2T und Like 50 2T.  Mit diesem Drosselsatz im Wert von 109 Euro können die Scooter nun auch mit dem Mofa-Führerschein gefahren werden. Der Rückbau ist problemlos später möglich und dann steht die volle Leistung der 50 ccm wieder zur Verfügung.
Um an der Aktion teilzunehmen, muss man nur auf die Aktionsseite von Kymco gehen, dort findet man dann verschiedene Händler, die an der Aktion teilnehmen.
Der Einbau ist natürlich nicht gratis, nur das benötigte Material wird von Kymco gesponsort.


Um den Mofa-Führerschein zu erhalten, muss man 15 Jahre sein. Die Ausbildung umfasst eine Theorie-Prüfung, der 6 Theoriestunden vorausgehen. Dazu kommt eine Praxisfahrstunde, aber keine Praktische-Prüfung wie bei anderen Motorrad-, Scooter-Klassen. Da die Ausbildung hier immer gleich bleibt verlangen die meisten Fahrschulen eine Pauschale. Die Kosten für den Mofa-Führerschein bewegen sich bei den Fahrschulen zwischen 70 und 150 Euro, je nachdem wo man wohnt. Einige Schulen bieten aber auch den Mofa-Führerschein an. Diese Option den Führerschein zu erlangen wird allerdings nur von wenigen Schulen angeboten. Die Ausbildung dauert aber hier auch nicht länger als in der Fahrschule, allerdings liegen hier die Kosten zwischen 30 und 50 Euro. Wenn man dann die sogenannte Prüfbescheinigung erhalten hat, darf man ein Mofa oder gedrosselten Scooter bis max. 25 km/h fahren.



 

27.02.2015 16:03

Kein Auto, kein Motorrad - aber ein echter Flitzer


Eine Mixtur aus einer Supermoto und dem Porsche Boxster ist die neue Can-Am Spyder F3. Mit dem neuen Cruiserdreirad von Can-Am wird das Vorurteil aufgeräumt, das Dreiräder nur was für Warmduscher sind. Denn alleine das Design lässt jeden Kaltduscher vor Verzückung Beifallklatschen. Die Can-Am Spyder F3 punktet vor allem in der Cruiser-Fraktion. Die entspannte Sitzposition lässt sich individuell für eigentlich jede Körpergröße einstellen. Mt dem exklusiven U-Fit-System kann der Fahrer bei dem Spyder F3 den Lenker und die Fußrasten die Position passgenau einstellen. Der Hinterreifen ist ein echter 225er „Autoschlappen“. Bei maximaler Sicherheit ist die Fahrdynamik sehr hoch. So können auch Autofahrer in den Genuss von einer Motorradpower kommen. Die „Seifenkiste“ sprintet von null auf hundert in 4,8 Sekunden.


Der Fahrer sitzt voll im Fahrtwind, aber dank breiter Vorderachse behält das „Gespann“ steht einen sicheren Halt auf dem Asphalt. Aufpassen sollte man beim Ausweichen von Steinen oder Schlaglöchern. Das mittige Hinterrad vergisst man schon mal und so hoppelt man beim mittigen Ausweichen genau über den Stein oder durch das Schlagloch. Dem Fahrer steht ein ABS, das Fraktionskontrollsystem TCS, welches den ungezügelten Leistungsabbruch oberhalb der übertragbaren Antriebskräfte verhindert und das Stabilitätskontrollsystem SCS zur Verfügung. Die Verbindung aller Systeme ermöglicht dem Fahrer leichte Drittwinkel, welche doch schon hohe Kurvengeschwindigkeiten zulassen.


Für den Antrieb sorgt ein wassergekühlter 1,3-Liter-Dreizylinder-Viertakt ACE Motor von Rotax und hat 86 kW bzw. 115 PS. Das Drehmoment beträgt 130 Nm. Die „Seifenkiste“ hat ein Sechsganggetriebe (manuell oder halbautomatisch) und einen Riemenantrieb. Wem der charakteristische Dreizylinder-Sound zu wenig ist, kann im Zubehörprogramm den Akrapovic-Endtopf bestellen. Das Fahrwerk besteht aus Rohrrahmen und hat vorne einen Dreiecklenker mit Stabilisator. Hinten wurde das „Gespann“ mit einem Schwingarm mit Zentralfederbein ausgestattet. Ein fußbetätigtes, hydraulisches Dreischeiben-Bremssystem erhöht die Sicherheit. Vorne wurde eine Doppelscheibenbremse 270mm und hinten eine Einscheibenbremse 270mm eingebaut. Weiterhin gibt es eine elektromechanische Feststellbremse und ABS ist serienmäßig vorhanden. Die Messwerte liegen bei einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h, einen Verbrauch von 6,6l auf 100 km und eine Reichweite von 406 km. Alleine der Preis hat bei dem einen oder anderen eine Schmerzgrenze überschritten, denn der liegt bei 18.899 Euro.



 

13.02.2015 12:05

Die Schwalbe fliegt wieder


Der Elektrorollerhersteller Govecs lässt den Ostklassiker als E-Roller wieder fliegen. Die Wiederbelebung war schon lange geplant, doch mangels Investoren geriet das Vorhaben immer wieder ins Stocken. Nun hat die Firma Govecs sich dem Vorhaben angenommen und hat die damals beliebte Schwalbe wieder zum Fliegen gebracht.


Angetrieben wird die Schwalbe von einem Wechselstrommotor mit Riemenantrieb. Eine Lithiumionen-Batterie liefert die nötige Energie. Es wird ein Scooter mit 4 und einen mit 6 kW Leistung geben. Weitere technische Details sind noch nicht bekannt. Die Vorstellung des verschlankten Ost-Klassikers wählte das Münchner Unternehmen zum 25. Jahrestag des Mauerfalls und zum 50. Geburtstag der Schwalbe auf der EICMA in Mailand im November letzten Jahres. Die Markteinführung ist für die zweite Hälfte des Jahres 2015 geplant.


Die Freude auf die neue Schwalbe hält sich allerdings in Grenzen, so wird der fehlende 2-Takt-Motor bemängelt und die weniger PS, welches der E-Roller jetzt hat. Weiterhin vermutet man, dass der fehlende Fahrspaß auf der Strecke bleiben wird. Wie man aus Kommentaren lesen kann, wird generell dem 2-Takt-Motor nachgetrauert, so schrieb ein User, dass es viele Möglichkeiten gegeben hätte, diesen effizienter zu machen. Als Beispiel wird: Weg vom Vergaser, hin zur digitalen Einspritzung geschrieben.


Das Unternehmen Govecs hat den 2. Platz bei der Telekom-Aktion „Champs for Champs“ belegt. Als Schirmherren dieser Aktion der Telekom treten die Weltklasse-Boxer Wladimir und Vitali Klitschko in den Ring. In Zusammenarbeit mit der „Bild“-Zeitung werden kleine und mittelständische Unternehmen für herausragende Geschäftsideen ausgezeichnet. Die Bewertung erfolgt durch eine Fachjury und zahlreichen Online-Fans. Über 1000 Unternehmen nahmen an der Aktion teil, bei der Govecs den 2. Platz erreichte. Thomas Grübel, der CEO von Govecs sagte damals unter anderem zum zweiten Platz: „Mit dem Gewinn können wir das Thema Elektromobilität dank prominenter Unterstützung weiter vorantreiben. Die Aufmerksamkeit im Markt ist derzeit sehr hoch.“ Govecs erhielt für den 2. Platz eine Anzeige im „Münchner Merkur“. Weiterhin 10 Großflächenplakate, auf denen durch die Klitschko-Brüder das Unternehmen Govecs präsentiert wurde. Diese Werbeflächen wurden rund um den Münchner Firmensitz ausgestellt.



 

30.01.2015 15:54

Neues Jahr und gleich neue Scooter von Kymco und Quadro


Der Mittelklasse-Maxiscooter Downtown 300i hat erfolgreich einen 320ccm Hubraum Einzylinder-Motor verbaut bekommen. Die Leistung beträgt 30PS, das sind 22 kW und wird für die Maximalleistung mit einer kleineren Drehzahl realisiert, im Gegensatz zu dem Vorgängermodell. Die Motor-Kühlung erhielt auch eine Verbesserung. Der maximale Drehmoment steigt und der Motor fühlt sich kräftiger an, aber der Lärmpegel sinkt zugleich. Das ABS hat Kymco auf die neueste Version 9.1M umgestellt und die Schräglagenfreiheit auf knapp 40 Grad erhöht. Die Anzeigeinstrumente wurden übersichtlicher und somit gefälliger für den Fahrer gestaltet und eine optische Überarbeitung der Karosserie lässt den Downtown 300i moderner aussehen. Apropos modern, der Linke von den beiden Frontfächern wurde mit einem USB-Port ausgestattet. Aber nicht nur die 300er Version erhielt Neuerungen. Auch in der 125er Version wird ein überarbeiteter Scooter auf Basis des 300i angeboten.

Wer schon einen PKW-Führerschein besitzt wird sich womöglich auf den Quadro4 freuen. Der vierrädrige Scooter hat die patentierte Neigetechnik HTS an der Vorder- und Hinterachse. Durch das HTS kann eine maximale Schräglage von 45 Grad erreicht werden, hat aber dennoch ein sehr guten Fahrbahnkontakt, welcher ein hohes Sicherheitsgefühl vermittelt. Der aus dem Quattro 350S verbaute Einzylindermotor wurde für den Quadro4 weiterentwickelt und leistet nun 30PS/22kW. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit ca. 135 km/h angegeben. Der Quadro4 wiegt 275 Kg und ist mit einem Vier-Scheiben-Kombinations-Bremssystem ausgestattet. Der Quadro4 soll im Frühjahr in Deutschland auf den Markt kommen, der Verkaufspreis ist noch nicht bekannt gegeben.



 

22.01.2015 12:17

Custombike von Akrapovic und der Custombike-Schmiede „Dreamachine Motorcycles“


Auf der Custombike Show vom 05.-07. Dezember 2014 in Bad Salzuflen konnte das faszinierende Konzeptbike von Akrapovic und der slowenischen Custombike-Schmiede bestaunt werden. Diese Zusammenarbeit der Beiden hat schon die zuvor gebaute „Morsus“ 2011 zum Leben erweckt und hat auf den Globus für eine Menge Aufsehen gesorgt. Das neue Bike wurde „Full Moon“ benannt und ist eine Referenz an das aus Aluminium und Karbon bestehende Vorderrad. Dies dann an einen Vollmond erinnert - „Full Moon“ eben. Mit dem neuen Custombike wurde eine neue und eigene Persönlichkeit geschaffen, welche durch Extravaganz und außergewöhnlicher Technik besticht. Durch das Aussehen und seinem Konzept lässt sich dieses Bike in keine Schublade stecken, es wurde eine neue Art erschaffen.
Das gewaltige Vorderrad ist in seinem ganzem Umfang voll sichtbar. Als Herz wurde ein S&S Knucklehead Motor verbaut, welcher einen Hubraum von beeindruckenden 1.524ccm besitzt. Der Auspuff wurde von Akrapovic modifiziert, naja und es sind ja eigentlich zwei. Diese gehen in den Rahmen und der Verkleidung aus Blech nahtlos über. Somit ist die Verkleidung ein wesentlicher Teil der Auspuffanlage geworden. Dadurch ist ein Custombike entstanden, welches die Welt noch nicht gesehen hat.

Das verbaute 30 Zoll Vorderrad wurde aus Verbundstoffen hergestellt und ist somit an keinem anderen Custombike zu finden. Als Innovation kann man auch die Verbundbremsscheibe bezeichnen, welche auch in ihrer Größe noch nie verbaut wurde. Und Achtung: Dank einer hydraulischen Aufhängung kann man die „Full Moon“ beim Parken aufrecht stellen.

Die „Full Moon“ wird in den Custom-Kreisen als beeindruckend und exklusiv bezeichnet, in der völlig neue Komponenten und Ideen verbaut wurden. Sie lässt sich mit keinem bisher Gesehenem vergleichen und ist ein Meisterwerk an Ingenieurskunst und Kreativität. Akrapovic  ist natürlich mehr als begeistert. Wer die „Full Moon“ auf der Custombike-Show bestaunen konnte weiß, wovon wir reden. Natürlich wird das Kunstwerk auch in diesem Jahr auf vielen Veranstaltungen, Messen und Ausstellungen zu bestaunen sein. Aber bei dieser Vorlage kann man schon gespannt auf ein 3. Werk Akrapovic und der slowenischen Custombike-Schmiede sein.



 

16.01.2015 10:45

Mal etwas aus der Kuriosen-Ecke : das Schneeräumschild für Kymco ATVs und Quads


Der Winter meint es recht gut mit uns dieses Jahr, „noch“ zumindest. Allerdings heißt es immer: Nach dem Winter ist vor dem Winter. Und für den nächsten Schnee sollte man gerüstet sein. Dann können, bzw. müssen die einen per Hand den Schnee schippen und die anderen wird’s freuen. Denn wer einen Kymco MXU oder ein MAXXER in der Garage hat, darf sich auf den nächsten Schnee richtig freuen. Wie man von einigen ATVs und Quad schon kennt, gibt es jetzt auch bei Kymco passende Räumschilder mit und ohne Seilwinde. Bei einigen ATVs von Kymco sind schon ab Werk Seilwinden verbaut oder man kann sie leicht nachrüsten. Die Schneeschilder sind in Europa hergestellt und werden mit einem Unterflugzeug mittig angebaut. Es wird inklusiv komplettem Anbaumaterial für das entsprechende Modell geliefert. Die Anbausätze sind fahrzeugspezifisch und haben eine Breite von ca. 140cm.

Schneeräumschilder-Sets mit Seilwinde sind für folgende Kymco-Modelle erhältlich: MXU 700 und 550 EXi und MXU 500 IRS, MXU 500 IRS DX, sowie MXU 450i und MXU 400.

Natürlich gibt es auch Schneeräumschilder ohne Seilwinde. Die Schneeschilder haben hierbei eine Breite von 120 cm. Natürlich werden auch diese in Europa hergestellt.

Für folgende Modelle sind die Schneeräumschilder ohne Seilwinde erhältlich: MXU 250, 250 S und 250 R, MXU 300R, MAXXER 250, sowie MAXXER 300 und 300 Wide.

Damit ist Schluss mit mühseligem Schnee schippen, kleinere aber auch größere Flächen, Gehwege und verwinkeltes Gelände sind somit in Zukunft kein Problem mehr. Aber vielleicht hilft auch diese Vorstellung bei der Entscheidung eines neuen Scooters, wenn die Frage im Raume steht: Welches Modell soll ich nehmen?



 

02.01.2015 11:58

Luxusroller aus dem Hause Yamaha - T-Max


Vielleicht hat ihn der eine oder andere von unseren Lesern bereits in Aktion gesehen. Vielleicht aber auch nur in einem Ausstellungsraum, auf der Intermot, in einer Scooter-Zeitung/Zeitschrift oder im Internet. Die Rede ist vom Yamaha T-Max 2015 - das Luxusmodell aus dem Hause Yamaha.

Der Yamaha T-Max war schon immer einer der sportlichsten Luxus-Roller, der nach Markteinführung auch schnell seine Fans gefunden hat.
Da er auch heute noch sehr beliebt ist, war es gar nicht nötig, den Roller komplett zu überarbeiten oder gar ein Nachfolgemodell herauszubringen. Was Yamaha gemacht hat ist eher eine Art Frischzellenkur, die den Flitzer noch sportlicher machen soll. Zu diesem Zweck wurden Bereiche geändert, die man sonst nur von sportlichen Motorrädern kennt.
Dazu gehören neue radiale Bremszangen, ein Bauteil, das bis vor Kurzem ausschließlich an Motorrädern zu finden war, und dort auch meist nur im Bereich der Supersportler.
Die Bremsscheiben vorn haben nun eine Größe von 267 Millimetern, diese Kombination sollte für eine entsprechend gute Bremsleistung sorgen.
Eine neue Gabel bekommt der T-Max auch spendiert, hierbei handelt es sich um eine 41mm Upside-Down Gabel, die vorrangig der Optik zugute kommt, wohl aber auch die Performance steigern soll.
Nicht unerwähnt sollen die neuen Voll-LED Scheinwerfer bleiben, diese sorgen für Gewichts- und Energieersparnis, sowie für eine bessere Lichtausbeute und Beleuchtung der Fahrbahn und Umgebung. Natürlich profitiert hier auch wieder die Gesamtoptik von dem neuen Bauteil.

Kommen wir zum Luxus-Bereich. das neue 2015er Modell des Yamaha T-Max verfügt über Smartkey-Technik, was nichts anderes bedeutet als schlüsselloser Zugang. Wenn sich der Fahrer dem Scooter nähert (und natürlich den Schlüssel dabei hat, z.B. in der Hosentasche) entriegelt sich automatisch das Lenkschloss sowie die Wegfahrsperre und die Zündung wird eingeschaltet. Eine 12 Volt Steckdose ist natürlich onBoard, die für die Stromversorgung von Naiv, Handy, Musikplayer und vielen anderen möglichen Geräten sorgt.

Wer den absoluten Luxus haben möchte und dem der T-Max 2015 nicht genug ist, greift zum Yamaha Iron Max. Dabei handelt es sich um ein Sondermodell des T-Max, welches optisch noch einmal eine Luxusklasse höher gehoben wird.
Die Gabelrohre sind beim Iron Max mit Goldfarbe eloxiert, die Abdeckungen der Bremszangen passen sich farblich dieser Aufwertung an. Die Sitzbank hat eine zweifarbige Struktur erhalten und wurde optisch somit stark aufgewertet und unterscheidet sich deutlich vom normalen T-Max Modell. Verschiedene Aluminium-Teile werten die Optik nochmals auf, zum Beispiel im Bereich der Trittbrettabdeckung oder Embleme im Cockpitbereich.



 

22.12.2014 15:25

2015 - Ein Roller Jahr


Das Jahr geht zu Ende und wir möchten einen Blick in die Zukunft werfen. Nein, wir haben keine Glaskugel und auch kein Orakel befragt, sondern die Entwicklungen auf dem Rollermarkt beobachtet. Und wir können jetzt schon sagen, dort kommt großes auf uns zu.
Wir alle wissen, dass sich Technik immer weiter entwickelt, sie soll besser, schneller, sicherer, günstiger, effizienter und vieles mehr werden. Genau das gilt natürlich auch im Bereich der Scooter.
Es steht unseres Wissens nach zwar keine bahnbrechende Neuerung an, die die Zweiradwelt revolutionieren wird, dennoch haben viele Hersteller ihre Modelle wieder einmal überarbeitet, bringen neue Modelle heraus und überbieten sich gegenseitig im Kampf um den Kunden.
Uns soll es recht sein, und wir werden in den kommenden Wochen über einige dieser neuen bzw. erneuerten Modele berichten.

Beginnen wir heute mit einer kleinen Übersicht. Wie bereits erwähnt, werden wir über einige Modelle die 2015 erscheinen im Detail berichten bzw. mehrere Modelle kurz vorstellen.
Ein Jubiläum neigt sich dem Ende, Kymco feierte 20 jähriges Betsehen im Jahr 2014 und hat natürlich einiges für 2015 in petto.
Zum Jubiläum gönnte sich Kymco keine Torte, sondern Schokolade. Die Chocolate Edition des Kymco Like 50 erblickte das Licht der Scooterwelt (wir berichteten), auf der Intermot präsentierte sich das Unternehmen souverän und auch im Quad Sektor hat sich einiges getan. All diese Entwicklungen lassen uns freudig in das 2015-Kymco-Jahr blicken.

BMW hat die starken 600er bzw. 650er Modelle in der Hinterhand und ließ auch bereits verlauten, dass neue Modelle kurz bevorstehen. Dabei soll es sich um Motoren mit etwas weniger Hubraum handeln. Die Einzylindermotoren werden voraussichtlich 2015/2015 auf den Markt kommen, wann genau dies geschehen wird wollte BMW aber noch nicht verraten.

Yamaha hat natürlich auch einiges auf Lager. So wird zum Beispiel der T-Max ein optisches und technisches Lifting bekommen, das absolute Luxus-Modell, der Iron Max, wird ebenfalls seinen festen Platz auf dem Markt einnehmen.

Wie könnte Honda anders, als weiterhin auf dem Markt „mitmischen“. Auch hier erwarten uns einige Liftings und ein neuer Roller im 125er-Bereich.

Suzuki wird auch nicht in Vergessenheit geraten, hier erwartet uns zum Jahresanfang direkt ein tolles Einsteigermodell, ein sogenannter Budget-Roller.(wir werden berichten)

Nun alle weiteren Hersteller vorzustellen bzw. zu erwähnen, würde wahrscheinlich den Rahmen dieses Beitrages sprengen, daher belassen wir es bei den oben genannten. Es wurde kein Hersteller absichtlich ausgeschlossen, noch soll diese Vorankündigung eine Art Bewertung darstellen. Wir werden in den kommenden Wochen auf viele Neuerungen eingehen, natürlich auch auf Modelle von Herstellern, die jetzt nicht namentlich genannt wurden.



 

13.12.2014 11:00

Pirelli steht nicht nur für Autoreifen, sondern auch für den berühmten Pirellikalender


Heute soll es mal um etwas ganz anderes gehen, wir entfernen uns ein wenig vom Thema Roller und denken eher an die Garagen und Werkstätten in denen doch meist ein Kalender hängt. Und wer hätte nicht gern einen der begehrten Pirelli Kalender in seiner Garage/Werkstatt hängen.
Am 18. November war es wieder soweit, der neue Pirelli Kalender wurde in Mailand im Pirelli Hangar Bicocca vorgestellt. Dies ist das Museum von Pirelli für zeitgenössische Kunst in Mailand. Fotograf für den Kalender 2015 ist kein geringerer als Steven Maisel. Er ist ein weltweit erfolgreicher Modefotograf. Er ist bekannt für seine zurückhaltende Art aber auch durch seine Vielseitigkeit, mit der er seine Shootings abhält. Die 51. Ausgabe wurde innerhalb von 5 Tagen in New York geshootet. Steven Maisel rückt das Bild der Frau wieder in den absoluten Mittelpunkt und so entstand ein klassisches Kalenderformat. Der Blick liegt auf das Modell und wird nicht von Fahrzeugen abgelenkt.

Er selbst sagt über den Kalender: „ Ich wollte weder einen begriffsmalender machen, noch mich an besondere Locations binden.“ Weiter sagte er: „Ich wollte Kleidung und Accessoires auf das Wesentliche reduzieren.“

Mit dabei sind in dem Kalender mit dem Titel „Calendar Girls 2015“ die Amerikanerinnen Gigi Hamid, Candice Huffine und Carolyn Murphy sowie Cameron Russel. Auch vertreten sind die Brasilianerinnen Isabel Fontana, Adriana Lima und Raquel Zimmerman. Ebenso abgelichtet wurden die Engländerinnen Karen Epson, die Puertorikanerin Joan Small, die Russinnen Natalia Vodianova und Sasha Luss. Aus Deutschland hat es in den Pirelli Kalender 2015 Anna Ewers geschafft.

Die Pirelli Kalender Tradition begann vor über 50 Jahren, genau im Jahre 1964. Insgesamt waren 33 Fotografen für die 42 Ausgaben verantwortlich. Neun davon haben jeweils 2 Ausgaben erstellt. Es waren auch 4 Fotografinnen beteiligt. Geshootet wurde 17-mal in Europa, davon je 6x in England und Frankreich, 3x in Spanien und 2x in Italien. 11x fiel die Wahl auf die USA, 4x ging es auf die Karibischen Inseln und 5x ging die Reise nach Afrika. Sogar einmal war China mit dabei und dreimal Brasilien.




 

04.12.2014 09:22

Auf ein Neues - Einwinterung des Motorrollers

Jedes Jahr wieder kommt der Winter. Wobei er dieses Jahr auf sich warten lässt. 

Wer aber seinen Roller trotzdem einmotten möchte, sollte einige Dinge beachten, damit ein neues und reibungsloses Durchstarten im nächsten Frühling auch gelingt.

Bevor der Roller „eingemottet“ wird, sollten alle äußerlich angebauten Teile überprüft werden. Ein Austauschen von z.b. der Blinker, dem Bremslicht oder dem Rücklicht kann in Eigenleistung vorgenommen werden, denn dafür sind keine spezielle Fachkenntnisse nötig. Auch sollten Keilriemen, Stoßdämpfer und Bremsbeläge überprüft werden. Ob man die in Eigenleistung wechseln kann, muss jeder für sich entscheiden. Das erforderliche Zubehör findet ihr in unserem günstigen Onlineshop Scooterkay.de. Wir versenden in der Regel innerhalb weniger Werktage, somit kann die Reparatur bzw. der Austausch zügig vorgenommen werden.

Auch der Austausch des Motorenöles sollte nicht vergessen werden. Kleiner Tipp dafür: Den Austausch im erwärmten Zustand vornehmen. Um nicht unnötig fahren zu müssen, kann die Fahrt zur Tankstelle genommen werden, um den Benzintank zu füllen. Denn bei einem Stahltank sollte vollgetankt werden, um ein Rosten über Winter zu vermeiden. Unerheblich ist der Tankinhalt bei Tanks aus Aluminium und Kunststoff, da hier keine Korrosion gegeben ist. Weiterhin sollte der Reifendruck erhöht werden. Die Erhöhung sollte zwischen 0,2 und 0,5 Bar vorgenommen werden. Wenn dann das Motorenöl ausgetauscht wird, sollte man beachten, dass gleich ein neuer Ölfilter eingebaut wird. Das Altöl muss natürlich fachgerecht entsorgt werden.

Im nächsten Schritt kommt das entleeren des Vergasers. Damit erreicht man eine Vermeidung von Verstopfungen der Einspritzdüsen. Einige Roller Modelle haben dafür eine Ablassschraube, womit man durch das Öffnen dieser das Restbenzin einfach entleeren kann. Ist die Ablassschraube nicht vorhanden, schließt man den Benzinhahn und bei laufendem Motor muss man warten, bis dieser zum Stillstand kommt.

Anschließend kommt die Reinigung des Rollers, um eine Rostbildung zu vermeiden. Dies kann man mittels eines Dampfstrahlers effizient erledigen. Das sorgfältige Trocknen des Rollers darf nicht vergessen werden. Für Schrauben oder Metalle kann die Rostbildung mithilfe eines Sprühöles eingedämmt werden. Bewegliche Teile und Gelenke müssen eingefettet werden.

Die Batterie sollte abgeklemmt und im besten Fall an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort aufbewahrt werden. Die Batterie sollte alle 2 Monate mit einem dafür entsprechenden Ladegerät kurz aufgeladen werden. Ist keine Garage vorhanden, ist ein Garagenzelt eine gute Alternative. Wer seinen Roller mit einer Plane abdeckt, sollte diese hin und wieder abnehmen, damit die darunter gebildetere Feuchtigkeit entweichen kann.



 

01.12.2014 16:59

Heute mal ein bisschen Geschichte über Motorroller made in GDR im Industriewerk Ludwigsfelde

In den 60er Jahren begann die Geschichte der Motorroller in der ehemaligen DDR. Dies geschah in den ehemaligen VEB Industriewerke Ludwigsfelde im heutigen Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg.


Im Februar 1955 begann nach einer 2 jährigen Entwicklungszeit die Serienproduktion des IWL „Pitty“. Der „Pitty“ besaß eine Karosserie als Wetterschutz, mit einem Durchstieg zwischen dem Frontteil und dem Fahrersitz. Besonders die Frauen begrüßten diese Bauweise. Somit entsprach der „Pitty“ mit seinem optischen und technischen Erscheinungsbild den bis heute gültigen Kriterien eines Motorrollers. Die Einstiegsbauweise hielt sich bis zur Produktionseinstellung der danach gebauten SR 50 Typ Simson 1989.

1956 wurde das Nachfolgemodell SR (Stadtroller) 56 „Wiesel“ vorgestellt. Dieses Modell erhielt eine technisch und optische Überarbeitung, allerdings wurde der 125-ccm-Einzylinder Zweitakter beibehalten. Mit dem jetzt produzierten separaten Vorderkotflügel wirkte der „Wiesel“ beweglicher und eleganter. Dieses Modell wurde bis 1959 produziert.

Von 1959 bis 1962 wurde der SR „Berlin“ mit großem Erfolg produziert und verkauft. Der Roller bekam eine verstärkte Motorisierung in Form eines 150 ccm Einzylinder Zweitakt MZ Motor. Außerdem wurde der Roller optisch dem damaligen Zeitgeist angepasst. Der Roller SR „Berlin“ wurde über 100.000 mal verkauft.

1960 kam für alle zweiradmotorisierten Liebhaber der Einachsanhänger „Campi“ auf dem Markt. Der Anhänger wurde mit einer Auflage von 5000 Exemplaren bis 1964 gebaut.  In Kombination mit dem „Campi“ heute noch auf jeder Oldtimerveranstaltung ein Blickfang. Der Anhänger ist mit den Modellen „Wiesel“, „Berlin“ und „Troll“ fahrbar. Der Anhänger wurde aus Bau- bzw. Karosserieteilen des Motorrollers „Wiesel“ gebaut.

Der TR (Tourenroller) Troll 1 ging 1993 in Serie, wurde aber aufgrund von einer Firmenumstrukturierung 1964 wieder eingestellt.

Somit endete auch die Roller Herstellung im VEB Ludwigsfelde aufgrund des gestiegenen Bedarfs an Lastkraftwagen. Die schon bestehenden Kapazitäten in Werdau und Zittau für die LKW-Herstellung reichten nicht mehr aus. Somit wurde der Rollerbau in Ludwigsfelde eingestellt. 1964 wurde Ludwigsfelde in VEB IFA-Kraftfahrzeugwerk umbenannt und die Produktion des W 50 begann.

Heute produziert Daimler im Werk Ludwigsfelde, das Unternehmen heißt nun Mercedes-Benz Ludwigsfelde GmbH.



 

22.11.2014 11:12

VESPA PRIMAVERA ABS TOURING AB MAI 2015


Als das modernste Angebot in der großen Vespa Palette ist die Primavera 125 mit ihrem elegantem Design auf dem Markt. Erinnerungen an die exklusive Vespa 946 werden beim Anblick wach. Das Herz besteht aus dem sparsamen Dreiventilmotor und einer neuen Vorderradaufhängung, einer neu konstruierten Vorderradschwinge bringt ein spürbar höheres Ansprechverhalten. Auch an der Scheibenbremse vorne und der Trommelbremse hinten ist nichts auszusetzen. Die Abstimmung des gesamten Antriebes ist hervorragend gelungen. Eine geschmeidig packende Kupplung packt dennoch bestimmt beim ersten Gasgriff-Dreh zu. Die luftgekühlte Vespa mit Variomatik ist in der Gesamtheit leichtfüßig unterwegs. Ganz wichtig ist auch der Platz für Knie und Füße, hier ist bei der Primavera reichlich Platz.
Die mit ABS und ASR ausgestattete Primavera gibt es ab Mai 2015 zusätzlich in der „Touring“ Spezialversion geben. Hier wurde die Primavera zusätzlich mit Gepäckträgern vorne und hinten, sowie mit braunem Komfortsattel und mit einem kleinen sportlichen Windschild ausgestattet. Die Special Edition wird ausschließlich in einem seidig schimmernden Hellgrau und mit 50 und 125 Kubik auf den Markt kommen. Ein Highlight bringt die Spezialversion noch mit sich. Sie ist das erste Modell in der Vespa-Geschichte, wo ein Vollvisierhelm in den Sitzbankstauraum passt.
Preise sind leider noch nicht in Erfahrung zu bringen und werden noch bekannt gegeben.



 

14.11.2014 08:23

Darf es jetzt zu Weihnachten ein bisschen mehr „Chocolate“ sein?


Kymco bringt zu seinem 20-jährigem Bestehen auf dem deutschen Markt den Roller Like 50 2T als Anniversary (Jahrestag) Sondermodell „Chocolate Edition“ auf den Markt. Die Besonderheit ist die Effekt-Matt-Lackierung in Dark Chocolate. Die Sitzbank ist passend dazu in nougat-brauner Lederoptik. Das elegante Aussehen weckt Erinnerungen an die 50er und 60er Jahre. In der Presse ist über den LIKE zu lesen, dass seine liebevollen Details und ein gekonnter Mix aus klaren und geschwungenen Formen dem LIKE einen einzigartigen Charakter verleihen. Unter dem Repro-Look stecken aber aktuelle Techniken, welche den Scooter einen hohen Fahrkomfort und Sicherheit garantieren.

Das Leergewicht beträgt 106 kg, das Gesamtgewicht sollte mit 256 kg nicht überschritten werden und die Leistung beträgt 2,8kW. Die Sitzhöhe liegt bei 78,5 cm und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 45 km/h. Der Tankinhalt hat eine Fassungsgröße von 6,5l. Gestartet wird mittels Elektro/Kick-Starter, als Getriebe kommt eine stufenlose Variomatik zum Einsatz. Die Federung vorne ist eine hydraulische Teleskopgabel und hinten mit einer Einarm-Triebsatzschwinge, welche hydraulisch gedämpft ist, ausgestattet. Vorne wurde eine Scheibenbremse verbaut und hinten kommt die Trommelbremse zum Einsatz.

Der Zweitakter wird inklusive eines Topcase geliefert, dadurch besitzt der Like 50 2T einen großzügigen Stauraum.  Der Scooter hat einen integrierten Blinker mit Klarglasabdeckung und ausklappbare Soziusfußrasten. Der Kostenpunkt liegt bei 1899 Euro.



 

06.11.2014 17:57

Künftige Zusammenarbeit zwischen Peugeot und Dainese



Beide Firmen freuen sich auf die Vermarktung des Dreiradrollers Metropolis D-air. Peugeot Scooters  bringt den Scooter mit dem Dainese-Aribag auf den Markt.
Ein erstes Resultat der Zusammenarbeit durfte man schon auf der Eicma in Mailand vom 6.-9.11.2014 besichtigen. Der Dreirad-Roller Peugeot Metropolit D-Air. Dieser wurde mit einem nachrüstbaren D-airStreet System ausgestattet. Dies neuartige Schutzsystem erhöht laut Hersteller die Sicherheit aller Motorrad- und Rollerfahrern.

Der von Dainese entwickelte Airbag arbeitet ohne jegliche physische Verbindung zum Fahrzeug. Die zwei Kits, aus denen das System besteht und sitzen am Roller, sowie in der Rückseite der Jacke. Durch den drahtlosen Einbau kann das schon hohe Sicherheitsniveau des Peugeot Metropolis nochmals verbessert werden. Laut Firmenangaben erlaubt der Aufbau des D-Air Street Air-Bag Systems eine schnelle Reaktion und einen wirkungsvollen Schutz bei einem Aufprall, bzw. während des ganzen Unfallgeschehens..

Der Geschäftsführer der Peugeot Motocycles Deutschland, Volker Klein, sagte über die Zusammenarbeit „Wir sind sehr stolz, dass wir diese Partnerschaft auf der Eioma ankündigen konnten. Wir selber sind von dem Dainese D-air Street-System restlos überzeugt.“ Die Überzeugung wird noch unterstrichen durch die Zertifizierung vom TÜV-Süd in Deutschland und der SRA (Securite et Reparation Automobile) in Frankreich mit den jeweiligen Gütesiegeln. Weiterhin wird Volker Klein zitiert: „Der Peugeot Metropolit ist damit unsere perfekte Antwort auf die hohen Erwartungen unserer Premiumkunden in Bezug auf Sicherheit.“
Der Peugeot Metropolis D-air kommt im 1. Halbjahr 2015 auf den Markt.



 

31.10.2014 07:35

Moped Führerschein mit 15 ? - Modellversuch


Mit dem Modellversuch - Moped Führerschein mit 15 - konnte ein voller Erfolg verbucht werden. So berichtet die Dekra und lobt den Führerschein mit 15. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurde dieser Modellversuch durchgeführt.

Der Erwerb ist regulär erst mit 16 Jahren möglich. Seit Mai 2013 ist in den drei Bundesländern die Zahl der durchgeführten praktischen Prüfungen in der Führerscheinklasse AM um das 4,5-fache gestiegen. Dies zeigt ein starkes Interesse an dem Führerschein mit 15. Die praktische Prüfung wurde von den 15jährigen mit einer Erfolgsquote von ca. 80 % abgelegt. Somit war dies nicht schlechter, als bei den 16jährigen im Vorjahr. In den drei Bundesländern erhöhte der Modellversuch auch nicht die Unfallstatistiken. In Sachsen wurden seit Einführung des Modellprojektes, sogar weniger verletzte oder getötete Mofa- und Mokickfahrer gezählt.

Die Ausbildung in dem Pilotprojekt ist keine andere gewesen, als die für den Führerschein mit 16. So mussten die gleichen Mindestausbildungsstunden im theoretischen, so wie im praktischen Bereich absolviert werden. Nach Bestehen beider Prüfungen durften die Jugendlichen Kleinkrafträder mit einer beschränkten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und bis 50 Kubikzentimeter fahren.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat mit dem Beschluss des Deutschen Bundestags vom 09.07.2011 dem Modellversuch zugestimmt. Durch den Modellversuch soll ermittelt werden, ob es positive Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit bei jungen KFZ-Führer/innen erreicht werden können. Der Modellversuch "Moped mit 15" ist befristet bis April 2018. Mithilfe einer wissenschaftlichen Begleitung durch eine unabhängige Organisation, zum Beispiel die Bundesanstalt für Straßenwesen, sollen die Auswirkungen einer Absenkung des Mindestalters auf 15 Jahre bei der Führerscheinklasse AM untersucht werden. Anhand dieser Untersuchungen und Auswertungen lässt sich auf Basis der Verkehrs- und Ausbildungssituation, wie sich die Regeländerung auswirken würde und ob diese in Dauerrecht eingeführt werden kann.

Die bisherigen Erkenntnisse können also durchaus positiv bewertet werden und es bleibt die Hoffnung, dass die Konsequenz aus diesem Modellversuch darin besteht, dass ein AM-Führerschein bald allgemein zugelassen wird.



 

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